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Planungsausschuss gibt grünes Licht für Mehrfamilienhaus

Mietwohnungen fehlen in Damme. Nun plant die Gesellschaft für Wohnungsbau Vechta ein solches Objekt in der Bexaddesiedlung. Bei den Planungspolitikern stößt das Vorhaben auf Zustimmung.

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So könnte es aussehen: Die GeWobau steigt in die Detailplanung für das Mehrfamilienhaus in der Bexaddesiedlung ein, wenn der Kreis die Bauvoranfrage genehmigt hat. Skizze: Ingenieurbüro Rolfsen

So könnte es aussehen: Die GeWobau steigt in die Detailplanung für das Mehrfamilienhaus in der Bexaddesiedlung ein, wenn der Kreis die Bauvoranfrage genehmigt hat. Skizze: Ingenieurbüro Rolfsen

Positiv beschieden haben die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses eine Bauvoranfrage der Gesellschaft für Wohnungsbau (GeWobau) Vechta, die in der Dammer Bexaddesiedlung ein Mehrfamilienhaus mit möglicherweise 13 Wohnungen plant.

Die Gesellschaft wolle bezahlbares Wohnen ermöglichen, erklärte die Planungsamtsleiterin Kerstin Biestmann während der von Bernd Markus (CDU) geleiteten Sitzung. Die Wohnungen sollen nach dem aktuellen Stand der Planungen zwischen 40 und 100 Quadratmeter groß sein. Das und auch die Anzahl der Wohnungen könne sich aber noch ändern, wenn die Detailplanung beginne, erklärte Rolf Mähler, Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen.

Endgültige Planung beginnt, wenn Kreis Bauvoranfrage zugestimmt hat

In die endgültige Planung werde die GeWobau erst einsteigen, wenn der Landkreis ebenfalls grünes Licht für die Bauvoranfrage gegeben hat, erklärte GeWobau-Geschäftsführer Tony Engelmann auf Nachfrage. 

Während der Sitzung hieß es weiter, es sei eine vielfältige Bewohnerstruktur angestrebt. Es soll ebenso wie für Singles bezahlbare Wohnungen für Senioren, Paare, Familien und Alleinerziehende geben. Es sollen Menschen in das Haus einziehen können, deren Einkommen zu hoch ist, um einen Wohnberechtigungsschein zu erhalten.

Einen solchen Schein können Bürger mit einem niedrigen Einkommen beantragen. Das heißt zum Beispiel: Alleinstehende mit maximal 17.000 Euro Einkommen netto im Jahr haben in gefördertem Wohnraum einen Anspruch auf eine Wohnung bis zu 50 Quadratmeter zu einem Preis von maximal 5,60 Euro je Quadratmeter; ein Paar mit 2 Kindern und nicht mehr als 35.000 Euro netto per anno auf eine bis zu 85 Quadratmeter große Wohnung

Anlieger des GeWobau-Grundstückes stimmen Planung zu

Bei mittleren Einkommen steigen die Einkommensgrenzen um 60 Prozent, die maximal zulässige Miete auf bis zu 7 Euro je Quadratmeter.

Auf Nachfrage aus dem Ausschuss teilte Kerstin Biestmann mit, die direkten Anwohner des Grundstückes, auf dem sich früher das Obdachlosenheim der Stadt befand und das die GeWobau inzwischen erworben hat, seien mit der Planung einverstanden. Die Stadt und die Gesellschaft hätten ihnen das Vorhaben vorgestellt. nach Ansicht der Verwaltung füge sich der Neubau trotz seiner Größe in die Umgebung ein.

Ein Anwohner bestätigte die Zustimmung der Grundstücksanlieger zum neuen Gebäude. Aber er mahnte, nun dürfte auf einem angrenzenden Grundstück nicht ein ähnlich großes Haus entstehen. Denn das würde nicht mehr in das Siedlungsbild passen.

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