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Pläne für Umkleidegebäude kommen gut an

Der Neubau im Steinfelder Freibad soll den Abschluss der mehrjährigen Sanierung der Schwimmstätte darstellen. Die Kosten werden auf knapp 640000 Euro geschätzt.

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Aus alt mach neu: Am Standort des bisherigen Sanitär- und Umkleidegebäudes plant die Gemeinde Steinfeld einen zweckmäßigen Neubau. Nach dem Ende der kommenden Sommer-Badesaison sollen die Arbeiten beginnen. Foto: Timphaus

Aus alt mach neu: Am Standort des bisherigen Sanitär- und Umkleidegebäudes plant die Gemeinde Steinfeld einen zweckmäßigen Neubau. Nach dem Ende der kommenden Sommer-Badesaison sollen die Arbeiten beginnen. Foto: Timphaus

Ein weiterer Schritt zum Neubau des Sanitär- und Umkleidegebäudes im Freibad Steinfeld ist getan. Die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Wirtschaftsförderungsausschusses empfahlen am vergangenen Donnerstag bei einer Enthaltung, das Projekt zu realisieren und die weiteren Planungen an das Büro Bocklage und Buddelmeyer aus Vechta zu vergeben.

Die Sitzung hatte turbulent begonnen. Da ein Großteil der Unterlagen erst einen Tag zuvor bei den Ausschussmitgliedern eingegangen war, beantragte Michael Bavendiek (CDU) mit Verweis auf die Geschäftsordnung die Absetzung einiger Tagesordnungspunkte. Sein Ansinnen fand jedoch nicht die erforderliche Mehrheit. Bei der anschließenden Feststellung der Tagesordnung enthielten sich alle acht stimmberechtigten Ausschussmitglieder. Die Sitzung musste nun zur Klärung des weiteren Vorgehens unterbrochen werden. Die Gemeindeverwaltung gab in dieser Situation – vor einer ungewöhnlich großen Zuschauerkulisse – eine mehr als unglückliche Figur ab.

Nach einigen Minuten der Ungewissheit teilte die zwischenzeitlich aus dem Sitzungssaal geeilte Bürgermeisterin Manuela Honkomp nach Rücksprache mit, dass die Geschäftsordnung für Rat und Ausschüsse die Enthaltung aller Stimmberechtigten bei der Feststellung der Tagesordnung nicht vorsehe. Sie habe die Kommunalaufsicht kontaktiert und warte auf den Rückruf. Letztlich hieß es, der Akt sei deklaratorisch. Die Sitzung des Bauausschusses konnte fortgesetzt werden.

Im weiteren Verlauf der Sitzung stellte Heinrich Sandmann den modifizierten Entwurf zum Neubau des Sanitär- und Umkleidegebäudes im Freibad vor.

Der Bauamtsleiter betonte, dass das vom Planungsbüro erstellte Konzept, über das erstmals im Juni des vergangenen Jahres politisch beraten worden war, sowohl mit dem Bäderteam um Schwimmmeister Marco Bremert als auch mit den Rettungsschwimmern der DLRGOrtsgruppe Steinfeld abgestimmt sei. Sandmann wies unter anderem auf den neuen Aufenthaltsraum und das Lager für die Rettungsschwimmer in der Nähe des Kiosks hin. Im Außenbereich der Umkleiden seien nun auch Fönplätze vorgesehen. Bürgermeisterin Honkomp sagte, persönlich freue sie sich über die geplante Vergrößerung des Kiosks und die Erweiterung der Terrasse, die nun aus dem Schatten heraustrete. Baustart soll nach dem Ende der kommenden Badesaison sein, voraussichtlich also Anfang September. Die Kostenschätzung beläuft sich nach Angaben aus dem Bauamt auf 639360 Euro.

Roland Bünnemeyer (CDU) nannte den Neubau des Sanitär- und Umkleidegebäudes den „sauberen Abschluss“ der mehrjährigen Sanierung des Freibades. „Die CDU hat sich immer für den Erhalt der Schwimmstätten stark gemacht.“ Bernard Zmijewski von der UWG/SPD-Gruppe fragte an, ob auf dem Dach die Installation einer Photovoltaik-Anlage geplant sei. Honkomp entgegnete, dass der Neubau aus ökologischen Gründen ein begrüntes Flachdach erhalten werde.

Die endgültige Entscheidung über das Projekt fällt im Gemeinderat. Aufgrund der Corona-Krise werde die ursprünglich für den 26. März (Donnerstag) terminierte Sitzung voraussichtlich auf den 5. Mai (Dienstag) verschoben, teilt Gemeindesprecherin Christina Hoffmann mit.

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