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Offiziell: Lukas Reinken will nach Hannover

Der Friesoyther CDU-Vorsitzende möchte Nachfolger von Karl-Heinz Bley im Wahlbereich 66 (Cloppenburg-Nord) werden. Nach seiner Ankündigung stehen nun zahlreiche Gespräche an.

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Strebt eine Kandidatur an: Lukas Reinken will für die CDU in den Landtag. Foto: Skowera

Strebt eine Kandidatur an: Lukas Reinken will für die CDU in den Landtag. Foto: Skowera

Lukas Reinken bewirbt sich als CDU-Landtagskandidat im Wahlkreis 66 (Cloppenburg-Nord). Dies teilte der Friesoyther am Dienstag in einer Stellungnahme offiziell mit. „Nach intensiven Gesprächen mit politischen Weggefährten in den vergangenen Wochen werde ich meinen Hut in den Ring werfen“, so Reinken. „Es geht darum, die Sorgen und sich wandelnden Herausforderungen der Bürger aufzunehmen und sich darum zu kümmern“, fasst er seinen eigenen Arbeitsanspruch zusammen.

In der kommenden Zeit wolle er zahlreiche Gespräche mit Mitgliedern und auch außerhalb der Partei führen, um zum Beispiel brennende Themen aufzunehmen. Zudem wolle er so für sich die Werbetrommel rühren. Der 25-Jährige ist in Friesoythe aufgewachsen und lebt dort. Er ist Betriebswirt und arbeitet im Vertrieb eines familiengeführten Lebensmittelunternehmens.

Alter spielt für Reinken keine große Rolle

Sein Alter spiele für ihn keine große Rolle: „Gerade jetzt ist ein Zeitpunkt, wo in der CDU junge Menschen gebraucht werden“. Er wolle sich zum Beispiel bei Themen wie Klimawandel, Digitalisierung und steigenden Baupreisen für Verbesserungen einsetzen.

Schon früh begann Reinken sein politisches Engagement. Mit 22 Jahren wurde er 2018 Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes in Friesoythe, dem größten CDU-Verband im Wahlkreis. Zwei Jahre später übernahm er mit dem Landesvorsitz der Jungen Union Oldenburg auch überregionale Aufgaben. Nach der Kommunalwahl im September wurde Reinken als neues Mitglied im Friesoyther Stadtrat prompt zum Fraktionsvorsitzenden der CDU/FDP-Fraktion gewählt.

„Der Wahlkreis ist sehr vielfältig. Es gibt eine Menge Themen, die für das Leben hier relevant sind.“Lukas Reinken von der CDU

„Der Wahlkreis ist sehr vielfältig. Es gibt eine Menge Themen, die für das Leben hier relevant sind“, so Reinken. „Wir müssen die Weichen stellen, um auch künftig eine starke Wirtschaft vor Ort zu haben.“ Dabei käme es immer auf einen Ausgleich verschiedener Interessen an, so der CDU-Politiker. Denn es sei nie möglich, alle Wünsche zu erfüllen. Dieses Bild dürfe die Politik auch nicht vermitteln, denn Politik hieße als allererstes, gute Kompromisse zu erzielen.

„Ich möchte mich für meine Heimat einsetzen, denn ich lebe gerne hier. Deshalb möchte ich diese Region gestalten und in Hannover tatkräftig vertreten“, sagt Reinken. Im Falle einer Wahl möchte er sein Stadtratsmandat weiter ausüben. „Der Austausch zwischen Land und Kommune ist besonders wichtig“, begründet er den Schritt.

Reinken tritt parteiintern gegen Dr. Michael Hoffschroer aus Cloppenburg an. Dieser hatte sein Interesse am vergangenen Wochenende bekundet. Weitere Namen werden bereits gehandelt. „Ich sehe das weniger als Konkurrenzsituation, sondern als eine gesunde und wichtige Auswahl“, sagt der 25-Jährige. Es sei gut, wenn die Basis entscheiden kann. Dabei freut sich der Friesoyther auf "einen spannenden Wettkampf um die besten Themen".

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