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Offiziell: Dirk Koopmann will in den Landtag

Der Falkenberger wirft seinen Hut für die CDU im Wahlkreis 66 (Cloppenburg-Nord) in den Ring. Er ist damit bereits der vierte Bewerber für die Christdemokraten.

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Interesse bekundet: Dirk Koopmann möchte für die CDU in den Landtag. Foto: Koopmann

Interesse bekundet: Dirk Koopmann möchte für die CDU in den Landtag. Foto: Koopmann

Mit Dirk Koopmann gibt es einen vierten CDU-Interessenten für die Landtagskandidatur im Wahlkreis 66 (Cloppenburg-Nord). Der Falkenberger teilte seine Entscheidung am Freitagabend gegenüber dieser Redaktion offiziell mit.

„Ich habe mir in den vergangenen Tagen noch einmal intensiv Gedanken dazu gemacht“, so Koopmann, der Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat sowie erstmals auch Mitglied im Kreistag ist. Beide Mandate würde er auch im Fall einer erfolgreichen Landtagswahl weiter ausüben wollen. „Das ist gerade wichtig, so hat man vor Ort das Ohr am Puls der Zeit.“

Ihm sei gerade der ländliche Raum wichtig, viele Entscheidungen in Hannover würden über den Kopf der Menschen hinweg getroffen. „Die Politik entfernt sich immer weiter vom Wähler, das möchte ich umkehren“, sagt Koopmann. Letztendlich sei den Bürgern egal, wer zuständig ist, Entscheidungen und Lösungen seien wichtig.

„Für mich käme es auch nicht infrage, in einem anderen Wahlkreis zu kandidieren.“Dirk Koopmann

Dabei setze er sich für weniger Bürokratie sowie schnellere Verfahren und Abwicklungen ein. Als Südoldenburger suche er mitunter den unkonventionellen Weg und könne einschätzen, welche Themen vor Ort relevant sind. „Für mich käme es auch nicht infrage, in einem anderen Wahlkreis zu kandidieren“, sagt Koopmann. Man sei schließlich der Vertreter vor Ort und könne die Bürger nur widerspiegeln, wenn man auch dort ansässig sei.

Er selbst bezeichnet sich als Befürworter der dualen Ausbildung. Absolviert hat er sowohl eine handwerkliche als auch kaufmännische Ausbildung. Fehlende Wertschätzung, Verlust von Nachwuchs und Fachkräften sowie Betriebsnachfolgern seien bereits jetzt spürbare Folgen.

Digitalisierung im ländlichen Raum ein wichtiges Thema

Ein weiteres wichtiges Thema sei für ihn unter anderem die Digitalisierung im ländlichen Raum: „Corona hat gezeigt, wie sehr wir hier hinterher hängen, dabei muss auch das Land mehr ins Boot genommen werden, denn der Schüler im Videounterricht, der auf dem Land wohnt, darf nicht weiter abgehängt werden.“

Bei der ärztlichen Versorgung möchte Koopmann weg von starren Quoten. So würden in einem geburtenstarken Bereich mehr Gynäkologen benötigt als in anderen Regionen. „Ich setze mich dafür ein, dass es einen Wandel im System der Verteilung gibt, wo regional genau hingesehen wird und die jeweiligen Besonderheiten einfließen“, so Koopmann. Zudem wünsche er sich mehr finanzielle Unterstützung bei der Umstellung auf Ganztagsschulen und für die Modernisierung der Schulen.

Dass es parteiintern weitere Kandidaten gebe, sei eher positiv. „Das ist auch mein Demokratieverständnis. Das Prinzip der Urwahl finde ich dabei sehr gut, die Mitglieder entscheiden“, sagt Koopmann. Dabei könne man nie wissen, welches Ergebnis am Ende dabei herausspringt. Bis zu einer Entscheidung Anfang nächsten Jahres wolle er sich nun im Wahlkreis weiter bekannt machen.

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