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Niedersächsische Landkreise fordern Energiepreisdeckel

Das Problem müsse am Anfang der Energiekette und nicht an deren Ende gelöst werden, heißt es. Die bisherigen Hilfen seien nicht zielgerichtet.

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Symbolfoto: dpa

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Angesichts der deutlich gestiegenen Kosten für Gas und Strom fordern Niedersachsens Landkreise einen Energiepreisdeckel. Das Problem müsse am Anfang der Energiekette und nicht an deren Ende gelöst werden, hieß es in einer am Montag verbreiteten Mitteilung des niedersächsischen Landkreistags.

Die bisherige Krisenbekämpfung konzentriere sich auf Einmalzahlungen, Erhöhung staatlicher Transferzahlungen, punktuelle Hilfsprogramme und Härtefallfonds. Das ist nach Einschätzung des Landkreistags zu ungenau, aufwendig und teuer. Der Landkreistag vertritt die Interessen der 36 niedersächsischen Landkreise und der Region Hannover gegenüber der Landregierung und dem Landtag.

Auf eine Strompreisbremse hatte sich die Ampel-Koalition bereits verständigt. Demnach sollen Privathaushalte die Strommenge für einen Basisverbrauch zu einem vergünstigten Preis erhalten – ebenso wie kleine und mittlere Unternehmen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte zuletzt von der Bundesregierung gefordert, dass ein Gaspreisdeckel im Oktober stehen müsse.

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