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Niedersachsen steigt bei Luca-App aus

Für die einjährige Nutzung wurden inklusive Nebenkosten rund 3 Millionen Euro fällig. Die Gesundheitsämter hatten die App zuletzt nur noch vereinzelt genutzt.

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Symbolfoto: dpa

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Wie schon mehrere andere Bundesländer verzichtet auch Niedersachsen künftig auf die Luca-App zur Corona-Kontaktverfolgung. Das kündigte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann am Donnerstag in Hannover an. "Wir verlassen uns im Wesentlichen auf die freiwillige Nutzung der Corona-Warn-App", sagte der CDU-Politiker. Die Lizenz läuft Ende März aus.

An der Luca-App hatte es immer wieder Kritik gegeben. Skeptiker störten sich vor allem an der zentralen Datenspeicherung. Zudem sorgte ein Fall in Mainz für Aufsehen, bei dem die Polizei die Daten von Gästen widerrechtlich über das Gesundheitsamt abfragen ließ.

Niedersachsen hatte den Vertrag für die Luca-App Ende März 2021 abgeschlossen. Für die einjährige Nutzung wurden inklusive Nebenkosten rund 3 Millionen Euro fällig. Die Gesundheitsämter hatten die App zuletzt nur noch vereinzelt genutzt.

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