Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Niedersachsen: Einige Corona-Verschärfungen von Mittwoch an

Mit einem Brief soll sich die Informationspolitik zur Corona-Auffrischungsimpfung verbessern. Das ist nicht die einzige Änderung in Niedersachsen.

Artikel teilen:
Foto: dpa

Foto: dpa

Viele Menschen in Niedersachsen müssen sich von Mittwoch an auf verschärfte Corona-Maßnahmen einstellen. So müssen sich ungeimpfte Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen jeden Tag auf das Coronavirus testen, wie die Staatskanzlei am Dienstag in Hannover mitteilte. Zuvor war dies dreimal wöchentlich vorgeschrieben.

Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit 1000 bis 5000 Menschen wird bereits ab einer geringeren Corona-Warnstufe auf das 2G-Modell umgestellt, somit könnten dort nur geimpfte und genesene Menschen Zutritt erhalten.

Keine Veränderung bei Maskenpflicht im Unterricht

Bei der Maskenpflicht im Unterricht ändert sich der Verordnung zufolge nichts – Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen eins und zwei müssen keine Maske tragen, die anderen hingegen schon. "Es geht uns darum, die kommenden kalten und nassen Monate so gut wie irgend möglich durchzustehen, eine Überforderung unseres Gesundheitssystems zu verhindern, und möglichst viele Menschen vor schweren Erkrankungen und Tod zu retten", sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).

Über 70-Jährige sollen im Bundesland indes einen Brief mit Informationen über die Corona-Auffrischungsimpfung erhalten. Darin soll etwa enthalten sein, wo sich Bürgerinnen und Bürger impfen lassen können, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Dienstag im Landtag. Wann und durch wen diese Briefe verschickt werden sollen, ließ die Ministerin zunächst offen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) haben bislang rund 250.000 Menschen in Niedersachsen eine Corona-Auffrischungsimpfung erhalten.

Meta Janssen-Kucz, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, übte zuvor scharfe Kritik an der Landesregierung. Sie hätte kostenlose Corona-Tests längst anschieben können oder Schreiben an Menschen, die für eine Corona-Auffrischungsimpfung infrage kommen. Ein Großteil dieser Menschen wohne nicht in Alten-und Pflegeheimen. Es sei wieder zu einem «Informationschaos durch Bund und Land» gekommen.

Sie wollen nichts verpassen, worüber das Oldenburger Münsterland spricht? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter „Moin, OM!“. Er fasst für Sie das Wichtigste für den Tag auf einen Blick zusammen – immer montags bis freitags zum Start in den Tag.  Hier geht es zur Anmeldung

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Niedersachsen: Einige Corona-Verschärfungen von Mittwoch an - OM online