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Niedersachsen: Corona-Inzidenz leicht gesunken

Die 7-Tage-Inzidenz für das Land wurde am Mittwoch mit 915,8 angegeben nach 966,7 am Vortag. Vor einer Woche hatte dieser Wert bei 917,8 gelegen.

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Eine biologisch-technische Assistentin bereitet PCR-Tests für die Analyse vor. Foto: dpa/Stratenschulte

Eine biologisch-technische Assistentin bereitet PCR-Tests für die Analyse vor. Foto: dpa/Stratenschulte

Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen hat sich leicht abgeschwächt. Die 7-Tage-Inzidenz für das Land wurde am Mittwoch mit 915,8 angegeben nach 966,7 am Vortag. Vor einer Woche hatte dieser Wert bei 917,8 gelegen, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Die 7-Tages-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen einer Woche an. Niedersachsen hatte hinter Schleswig-Holstein weiterhin den zweithöchsten Wert im Vergleich der Bundesländer.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Kreis Göttingen mit landesweit höchster Inzidenz

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Die Landesregierung gab diesen Wert am Mittwoch mit 10,4 an, am Dienstag hatte er noch bei 10,7 gelegen. Die Zahl beschreibt, wie viele Patientinnen und Patienten binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Landesweit waren am Mittwoch 2,9 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt, ebenfalls ein Rückgang im Vergleich zum Vortag. Ein Sprecher des niedersächsischen Gesundheitsministeriums äußerte die Hoffnung, dass der Höhepunkt der Sommerwelle bereits erreicht sein könnte.

Der Landkreis Göttingen lag mit einer Inzidenz von 1222,9 an der Spitze im Vergleich der niedersächsischen Kommunen. Dahinter folgten der Landkreis Peine (1193,3) und der Landkreis Northeim (1193,0). Die Stadt Wilhelmshaven hatte mit 571,9 die niedrigste Inzidenz.

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