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Neuenkirchen-Vördener Umweltausschuss befürwortet Klimaschutzkonzept

Die Neuenkirchen-Vördener Politiker sprechen sich bei ihrer Sitzung auch für ein Energiemanagementsystem aus.

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Verspricht Effizienz: Das System soll laut Bürgermeister Brockmann zu einem geringeren Energieverbrauch beitragen. dpa/Murat

Verspricht Effizienz: Das System soll laut Bürgermeister Brockmann zu einem geringeren Energieverbrauch beitragen. dpa/Murat

Die Gemeinde Neuenkirchen-Vörden wird aller Voraussicht nach demnächst ein Energiemanagementsystem bekommen und im Klimaschutz neue Wege beschreiten. Für beides haben sich jedenfalls die Mitglieder des Umweltausschusses bei ihrer jüngsten Sitzung ausgesprochen. Um die nächsten Schritte zu tun, muss allerdings der Gemeinderat noch zustimmen.

Ein zentrales Energiemanagement sei der einzige Weg, die Versorgungssituation in den öffentlichen Gebäuden ständig im Blick zu haben und bei Bedarf sofort einzuschreiten. Die monatliche Erfassung von Energieverbrauchsdaten und die Steuerung der Anlagen sollen nach Worten Bürgermeister Ansgar Brockmanns zu einem geringeren Energieverbrauch beitragen, Zudem will die Gemeinde auch einen jährlich zu aktualisierenden Energiebericht vorlegen. Der Bund zahlt Fördermittel unter anderem für die Software (Maximal 20.000 Euro), die Messtechnik (bis zu 50.000 Euro) für zusätzlich beschäftigtes Fachpersonal und auch Dienstleister, die beim Aufbau des Energiemanagements helfen.

Fördermittel bekommen der Klimaschutzmanager und externe Dienstleister

Mit Blick auf das zu erstellende integrierte Klimaschutzkonzept sagte der Bürgermeister, die Gemeinde versuche schon seit längerem, etwa bei Bauvorhaben Aspekte des Klimaschutzes zu beachten, doch es fehle eine klar definierte Strategie. Der Bund bezuschusse über ein Förderprogramm die erstmalige Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes durch einen Klimaschutzmanager. Das Konzept zeige auf, welche Potenziale bestehen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu mindern.

Die Zuschusshöhe liegt bei 70 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten und fließt nach Worten Ansgar Brockmann über einen Zeitraum von 24 Monaten. Fördermittel gibt es unter anderem für den Klimaschutzmanager und die Vergütung externer Dienstleister, die etwa eine Treibhausgasbilanz erstellen und die Gemeinde in dem Prozess unterstützen. Auch für Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit fließen Mittel vom Bund.

Günter Plohr von der SPD/FDP-Fraktion kommentierte die Beschlussvorlage der Verwaltung mit den Worten: „Schön, dass es endlich so weit ist.“ Die SPD habe das Konzept schon vor einigen Jahren beantragt, sagte der Sozialdemokrat. Dem hielt IGNV-Ratsherr Josef Schönfeld entgegen, damals habe es noch keine Zuschüsse gegeben. Der CDU-Fraktionschef Karlheinz Rohe sagte, seine Fraktion sei dafür, eine Kraft in der Verwaltung mit den Aufgaben im Energiemanagement und Klimaschutzkonzept zu beauftragen.

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