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Neue Sporthalle in Cloppenburg: SPD setzt sich für die Standortsuche ein

Zu viele Sportler für zu wenige Sporthallen: Der steigende Bedarf in Cloppenburg kann nicht gedeckt werden. Daher fordert die SPD/Linke-Gruppe nun in einem Antrag die Suche nach möglichen Standorten.

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Symbolfoto: Hermes

Symbolfoto: Hermes

Angesichts eines "nachweislichen Handlungsdrucks" fordert die SPD/Linke-Gruppe die "unverzügliche Aufnahme einer Standortsuche für eine weitere Dreifeldsporthalle". Die SPD/Linke-Gruppe kritisiert damit in einer Pressemitteilung, dass der Hallenbedarf für den Schulsport als auch für den Vereinssport in Cloppenburg nicht gedeckt sei.

Im Rahmen des Sportentwicklungsplans von 2020 sei festgestellt worden, dass der Neubau einer Dreifeldhalle zwingend notwendig sei. Die aktuellen Kapazitäten würden der steigenden Nachfrage nicht gerecht.

"Sowohl Rückmeldungen von Schulen als auch von Vereinen haben ergeben, dass ein deutliches Defizit in der Sporthallenversorgung besteht. Dies hat auch die Sportentwicklungsplanung ergeben, die den Bedarf einer Dreifeldhalle benennt. Jetzt müssen aus dieser schonungslosen Analyse entsprechende Handlungen folgen", fordert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Andreas Borchers. "Andernfalls werden fachlich belegte Bedarfe nicht ernst genommen. Gerade die Pandemie-Zeit sollte uns gezeigt haben, wie wichtig der Sport aus gesundheitlichen aber auch sozialen Gründen für Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsene ist".

Politiker fordern Synergie mit bestehenden Sportanlagen

Konkret hat die SPD/Linke-Gruppe nun beantragt, die Verwaltung zu beauftragen, mögliche Standorte für den Neubau einer Dreifeldsporthalle im gesamten Stadtgebiet zu prüfen. Hierbei sollen die Vor- und Nachteile der einzelnen Standorte zusammengefasst und der Politik vorgestellt werden.

"In den kommenden Jahren stehen größere Sanierungen an der Halle an der Friesoyther Straße und an der Leharstraße an, wobei zumindest bei der Halle an der erstgenannten Adresse in Frage zu stellen ist, ob hier Sanierung oder Abriss und Neubau die bessere Lösung ist. Es darf keine Denkverbote geben" so Borchers weiter. Die SPD/Linke-Gruppe setze sich für eine "zeitnahe Standortsuche" ein. Um hier Synergieeffekte zu schaffen, sollte die Anbindung an eine bestehende Sportanlage in Betracht gezogen werden. "Wir haben mit dem Stadion und dem Sportpark Galgenmoor oder der TVC-Halle interessante Standorte, die in Betracht gezogen werden sollten, um auch bei Kabinen und Sanitäranlagen eine gemeinsame Nutzung zu ermöglichen", so Borchers.

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