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Neue Bauplätze in der Gemeinde Cappeln in Sicht

Auf der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses wurde der Sachstand zum geplanten Gebiet in Elsten vorgestellt. Auch in Cappeln selbst tut sich etwas.

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Verdichtung: An zentraler Stelle in Cappeln soll auf rund 6000 Quadratmetern Wohnbebauung ermöglicht werden. Bislang ist das Areal als private Grünfläche im Bebauungsplan gekennzeichnet. Foto: Vorwerk

Verdichtung: An zentraler Stelle in Cappeln soll auf rund 6000 Quadratmetern Wohnbebauung ermöglicht werden. Bislang ist das Areal als private Grünfläche im Bebauungsplan gekennzeichnet. Foto: Vorwerk

Die Wohnbebauung in der Gemeinde Cappeln stand im Zentrum der jüngsten Sitzung des Planungs-, Umwelt- und Wegeausschusses. Neben einem Sachstandsbericht zur Entwicklung des neuen Areals in Elsten können sich auch in Cappeln Bauwillige Hoffnung auf ein Grundstück machen. Allerdings ist noch etwas Geduld gefragt.

In Elsten hat die Gemeinde gegenüber der bestehenden Siedlung eine Fläche von 5,35 Hektar erworben. Von der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) wird zurzeit die Aufstellung des erforderlichen Bebauungsplanes sowie die Erschließung des Gebietes vorbereitet. Für die Grundstücksverteilung wurde ein erster Entwurf vorgelegt, der auf der Sitzung präsentiert wurde. Der Plan kann allerdings vom endgültigen Ausbau noch abweichen, wie es hieß.

Rund 53 Grundstücke sind es nach derzeitigem Stand und es ist vorgesehen, die Vermarktung in zwei Etappen vorzunehmen, wie auf Nachfrage von Ulla Niemeyer (CDU) erklärt wurde. Damit soll reguliert werden, dass der zu erwartende Nachwuchs in den Familien die Kindergärten und Grundschulen in großer Zahl stürmt und gegebenenfalls temporäre Ausweichquartiere geschaffen werden müssen. Für die Zuteilung an die potenziellen Bauherren sollen Vergabekriterien zur Anwendung kommen. Mit der Vermarktung ist vermutlich frühestens Ende 2022 zu rechnen.

Etwa sechs neue Häuser könnten mitten im Ort gebaut werden

Eine zwar deutlich kleinere, aber nicht weniger interessante Fläche kommt zentral in Cappeln unweit der Kirche auf den Markt. 6000 Quadratmeter, die in den zurückliegenden Jahren als Tannenbaumkultur genutzt wurden und zuletzt vorwiegend mit Sonnenblumen als Blühwiese Nahrung für Insekten gaben, können in Zukunft bis zu sechs Grundstücke ergeben.

Als Anfang der 80er Jahre dieser Bereich für die Wohnbebauung entwickelt wurde, sparte man auf Wunsch des Landwirts diese Parzelle im Bebauungsplan für Wohnhäuser aus. Stattdessen wurde sie als private Grünfläche mit der Zweckbestimmung "Parkanlage" festgesetzt. Nun möchte der Eigentümer daraus Baugrundstücke machen, was ganz im Sinne einer Nachverdichtung ist. Das Areal ist eingerahmt vom Kösters Weg im Westen, der Schillerstraße im Osten und der Dr.-Niemann-Straße im Süden.

36 Grundstücke sollen im Norden Cappelns entstehen

Geruchsbelastungen stehen dem Vorhaben nicht entgegen. Allenfalls im südöstlichen Randbereich könnten die ermittelten Geruchsstunden eine Wohnnutzung ausschließen. Da es sich um ein privates Vorhaben handelt, hat der Antragsteller sämtliche Planungs- und Erschließungskosten zu tragen. Die Gemeinde Cappeln zahlt nichts. Einstimmig sprachen die Ausschussmitglieder der Änderung des Bebauungsplans ihre Empfehlung aus.

Hat sich der Hauptort Cappeln in der Vergangenheit vornehmlich in Richtung Süden ausgedehnt, sollen die nächsten Wohngrundstücke im Norden entstehen. Westlich der Straße "Im Wellfelde" und südlich des Cappelner Damms sollen Bauherren auf rund 36 Grundstücken aktiv werden können. Dort ist man allerdings noch früh in der Planungsphase, sodass vermutlich erst in eineinhalb Jahren die Kaufverträge mit den Bewerbern geschlossen werden können.

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