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Neubau der Grundschule Vörden kurz vor der Fertigstellung

Der Schulausschuss besichtigt den zweigeschossigen Anbau der Einrichtung. Räume und Konzept passen nun zusammen.

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Der Anbau: Mit dem Ausbau einher geht die Einführung des Konzepts der „gemischten Jahrgangsstufe“. Foto: Oevermann

Der Anbau: Mit dem Ausbau einher geht die Einführung des Konzepts der „gemischten Jahrgangsstufe“. Foto: Oevermann

Was lange währt, wird endlich gut. So oder so ähnlich könnte man den Stand des ersten Bauabschnitts der Vördener Grundschulerweiterung zusammenfassen. Mit einigen Monaten Verzögerung nähert sich der zweigeschossige Anbau der Fertigstellung.

Die Mitglieder des jüngst unter der Leitung von Lisa Haakmann (IGNV) tagenden Schulausschusses machten sich nun ein Bild vom Baufortschritt. Lediglich einige kleinere Arbeiten und eine Bauendreinigung müssten laut Doris Suhrenbrock aus der Gemeindeverwaltung noch vorgenommen werden. Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts folgt der Um- sowie Ausbau des Bestandsgebäudes im zweiten und dritten Bauabschnitt.

Schulleiter Ben Bramlage führte die Kommunalpolitiker Neuenkirchen-Vördens durch die neuen Räume und erklärte das Schulkonzept. Konkret: Die Kinder eines Jahrgangs arbeiten so oft wie möglich zusammen; in den Kernfächern meist auf Basis von Arbeitsplänen. Die Türen sind offen.

Sowohl im Erdgeschoss als auch im ersten Geschoss sind zwei Unterrichtsräume sowie ein großer „Marktplatz“ als Verbindungsstück entstanden. Starre Klasseneinteilungen sollen so auch räumlich der Vergangenheit angehören. Im neuen Anbau sollen langfristig der 3. sowie 4. Jahrgang ihr neues Zuhause finden. Zum Übergang sei es jedoch auch denkbar, dass die „jahrgangsgemischte Eingangsstufe“ dort unterrichtet wird. Denn: Ab dem Schuljahr 2022/23 will die Schule den 1. und den 2. Schuljahrgang als pädagogische Einheit mit jahrgangsübergreifenden Lerngruppen umgestalten.

Bundesfreiwilligendienst soll Lehrkräfte entlasten

Vor der Besichtigung des Anbaus empfahlen die Mitglieder des Schulausschusses zudem einstimmig, jeweils eine Stelle des Bundesfreiwilligendienstes an der Vördener sowie der Neuenkirchener Grundschule schaffen zu wollen. Das hatte der Schulverbund Neuenkirchen-Vörden beantragt.

„Der Bundesfreiwilligendienst bietet für die Lehrkräfte eine Möglichkeit der Entlastung sowie für die jungen Freiwilligen eine gute Möglichkeit, ein mögliches Berufsbild kennenzulernen“, meinte Doris Suhrenbrock. Sie betonte, dass die Freiwilligen nicht als Ersatz-, sondern als zusätzliche Kräfte verstanden werden müssten. Als monatliches „Taschengeld“ soll der Höchstsatz von derzeit 423 Euro gezahlt werden. Abzüglich eines monatlichen Zuschusses in Höhe von 300 Euro des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben sowie weiterer Seminarkosten würde eine Stelle die Gemeinde rund 4000 Euro im Jahr kosten.

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