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Neubau der Förder-Schule "nächstes Projekt" in Löningen

Über das bereits Erreichte, wie das neue Baugebiet, und die Planungen, wie die Sanierung der Ehrener Straße, informierten Landrat Wimberg und Bürgermeister Willen beim CDU-Wahlkampf-Auftakt in Winkum.

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Wahlkampf-Auftakt: Landrat Johann Wimberg (von rechts), Bürgermeister Marcus Willen und der CDU-Fraktionsvorsitzende Hans Götting (links) standen Rede und Antwort. Begrüßt wurden sie von Heinz Ameskamp (2. von links).  Foto: Siemer

Wahlkampf-Auftakt: Landrat Johann Wimberg (von rechts), Bürgermeister Marcus Willen und der CDU-Fraktionsvorsitzende Hans Götting (links) standen Rede und Antwort. Begrüßt wurden sie von Heinz Ameskamp (2. von links).  Foto: Siemer

Auf viel Interesse im Überhäsigen Viertel stieß der Auftakt der „Stadiontour“ des CDU-Stadtverbands Löningen im Stadion in Winkum, zu dem der neue Vorsitzende Heinz Ameskamp fast 70 Besucher begrüßen konnte. Fast alle der 22 Stadtratskandidaten, die sich in den 5 Vierteln und der Wiek auf der CDU-Liste um einen Sitz im Stadtrat bewerben, präsentierten sich erstmals öffentlich. Bürgermeister Marcus Willen, Landrat Johann Wimberg und der CDU-Fraktionsvorsitzende Hans Götting  erläuterten Projekte und standen Gästen, die Fragen oder Anregungen hatten, Rede und Antwort.

Kreis investiert 20 Millionen Euro ins Gymnasium

Nachdrücklich lobten Willen und Götting die gute Zusammenarbeit mit den Kreisverantwortlichen. Der Landrat habe sein Versprechen vor 7 Jahren gehalten, sich für eine weitere Entwicklung in allen Bereichen des Kreises einzusetzen, so Götting. Nach der Zeit des fast "Kaputtsparens" des Copernicus-Gymnasiums unter Vorgänger Eveslage investiere der Kreis 20 Millionen Euro in den Ausbau und die Runderneuerung aller Gebäude, freute sich Götting. Weiteres Beispiel seien die 2,5 Millionen Euro für das Verbreitern und den Ausbau des Radwegs  der Angelbecker Straße. Zudem folge die Sanierung der Ehrener Straße unmittelbar.

Als „nächstes größeres Projekt“ nannte Wimberg den Neubau der Maximilian-Kolbe-Förderschule im Schulzentrum an der Linderner Straße, für die es bereits konkrete Planungen gibt, über die Gremien des Kreistages in den kommenden Monaten beraten und entscheiden werden. Das eröffne der Stadt völlig neue Möglichkeiten der Nachnutzung am jetzigen Standort am Hohen Ufer.

Richtfunkmasten bis Ende des Jahres aufgestellt

Verständnis zeigten alle 3 Verantwortlichen für den Zorn einiger Betroffener über nicht eingehaltene Versprechungen beim Breitbandausbau, weil die Firma, die im Vergabeverfahren den Zuschlag habe bekommen müssen, ihre Aufgaben nicht erfüllt hatte. Natürlich wolle man nicht so lange warten, so Willen. Daher setzten die Stadt und alle anderen Kommunen als "Brückentechnologie" auf schnelles Internet und  guten Handyempfang durch Richtfunkverfahren beziehungsweise 7 auf die Stadtgemeinde verteilte Masten. „Wir warten auf die Genehmigung durch den Kreis, dann sind sie bis Ende des Jahres aufgestellt.“ Als eines der zentralen Projekte für die Zukunft des Überhäsigen Viertels  nannte der Bürgermeister das gegen nicht unerhebliche Widerstände geschaffene neue Baugebiet mitten in Angelbeck. „Bis an die Grenze des rechtlich Vertretbaren“, so Willen, werde bei der Vergabe der Plätze eine „Dorfkindregelung“ angewandt.

Vergaberichtlinien werden noch einmal nachgebessert

Auch dem Wunsch der Bewohner des Viertels, dass nicht alle Plätze auf einmal verkauft werden, sei mit der Vergabe von 18 Plätzen nachgekommen worden. So kommen auch junge Leute, die erst in 5 Jahren bauen wollen, noch zum Zuge. Noch einmal nachgebessert wird nach Willens Aussage nach den ersten Erfahrungen höchstwahrscheinlich bei den vor einigen Monaten fast einstimmig im Rat verabschiedeten Vergaberichtlinien für die städtischen Bauplätze. Die zusätzlichen Punkte fürs Verheiratetsein gegenüber ohne Trauschein zusammenlebenden Paaren würden kritisiert.

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