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Naturschutzvorhaben "Niedersächsischer Weg" wird fortgeführt

Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte fordert nun mehr Tempo in die Umsetzung. Der Nabu fordert ein verstärktes Handeln gegen das Artensterben.

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Foto: dpa

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Das Naturschutzvorhaben "Niedersächsischer Weg" wird fortgeführt. Alle Beteiligten hätten sich darauf geeinigt, wie das Umweltministerium in Hannover mitteilte. Am Mittwoch kamen Politik und Verbände demnach zur ersten Sitzung nach der Landtagswahl im Oktober zusammen.

Beim sogenannten Niedersächsischen Weg haben Umweltverbände, Landwirtschaft und die Landesregierung gemeinsam über Gesetzesverbesserungen für Arten-, Natur- und Gewässerschutz verhandelt. Diese Kooperation startete vor rund 2,5 Jahren.

Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) sagte laut Mitteilung: "Jetzt wollen wir mehr Tempo in die Umsetzung bringen. Mit der Pestizidreduktionsstrategie, die in Kürze vorgestellt wird, setzen wir eine der zentralen Maßnahmen des Niedersächsischen Wegs um."

Vertreter von Naturschutzverbänden drängten auf ein verstärktes Handeln gegen das Artensterben und für mehr Klimaschutz. "Es muss noch mehr dafür getan werden, dass Umweltschutzmaßnahmen stärker in der Fläche ankommen", sagte etwa Holger Buschmann, Landesvorsitzender des Naturschutzbundes (Nabu).

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