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Nachfrage nach Grund und Boden ist in Bösel ungebrochen groß

Die Gemeinde Bösel baut Wartelisten im Gewerbegebiet ab. Am Flachsweg sind die Arbeiten für die Erschließung vergeben.

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Verzögerung: Der Endausbau der Straßen im Gewerbegebiet „Südkamper Ring“ wird mit sechswöchiger Verspätung verwirklicht. Foto: Wimberg

Verzögerung: Der Endausbau der Straßen im Gewerbegebiet „Südkamper Ring“ wird mit sechswöchiger Verspätung verwirklicht. Foto: Wimberg

Auf dem ersten Grundstück wird bereits gearbeitet, die weiteren Plätze sind begehrt und zum Teil schon verkauft. Die Nachfrage im neuen Böseler Baugebiet am Flachsweg, der künftig nicht mehr nur einseitig bebaut ist, ist groß. Auf dem rund 1,3 Hektar großen  Areal entstehen insgesamt 16 Grundstücke vor den Toren des Ortes. Wie die Gemeinde mitteilt, wurden die Erschließungsarbeiten nun vergeben. Der finanzielle Anteil beläuft sich auf 175.000 Euro.

Flächen, um weiteren Wohnraum zu schaffen, gäbe es in westlicher Richtung zwar noch reichlich, doch Geruchsimmissionen lassen laut Verwaltung zurzeit eine weitere Bauleitplanung nicht zu. Eine erfreuliche Resonanz registriert die Verwaltung auch für das Gewerbegebiet „Südkamper Ring“. Dieses Areal konnte zwischen der Glaßdorfer und der Thüler Straße erweitert werden. Auf 5,7 Hektar sind 22 Gewerbegrundstücke geplant. „Das erste ist verkauft und weitere Verträge mit Unternehmern wurden geschlossen“, informiert Bürgermeister Hermann Block und weist auf eine Warteliste hin, „die sich abbaut“.

Bei der Vergabe sind flexible Varianten möglich, der Flächenzuschnitt erfolgt nach Bedarf und kleinere Einheiten könnten unproblematisch erworben werden.

Die Straßenverläufe sind bereits erkennbar

Die Erschließung war für das Frühjahr geplant. Die Straßenverläufe sind bereits erkennbar, einige Kantsteine sind ebenfalls gesetzt, aber coronabedingt habe es Verzögerungen beim Endausbau gegeben, so Block. Mit einem sechswöchigen Verzug ist nun die Fertigstellung auf Mitte Juni terminiert.

Ihr Augenmerk wolle die Verwaltung auf heimische Unternehmen richten, die in jedem Fall die Möglichkeit erhalten sollen, sich in der eigenen Gemeinde entwickeln zu können. Für die in nächster Nähe des Gewerbegebietes liegende Glaßdorfer Straße sind Instandsetzungsarbeiten geplant. Nachdem die Seitenränder der Trasse, die Bösel mit Garrel verbindet, für rund 86.000 Euro saniert und optisch bereits dem Bild auf dem Gebiet der Nachbargemeinde angepasst wurden, wird nun die Straßenoberfläche auf dem insgesamt drei Kilometer langen Teilstück bis zur Grenze geebnet.

Die kalkulierten Kosten für diese Maßnahme, die ohne eine Straßensperrung verlaufen soll, belaufen sich auf rund 48.000 Euro.

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