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Mutert-Plan dient als Basis für Erweiterung der Neuenkirchener Grundschule

Es wird eine Millionen-Investition. Die Gemeinde muss nun zunächst ein Büro beauftragen, wegen des Planungsauftrages die europaweite Ausschreibung des Vorhabens vorzunehmen.

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Mehr Platz: Die Planungen des Architekturbüros Mutert sollen die Grundlage für die Arbeiten an der Erweiterung der Neuenkirchener Grundschule sein. Foto: Lammert

Mehr Platz: Die Planungen des Architekturbüros Mutert sollen die Grundlage für die Arbeiten an der Erweiterung der Neuenkirchener Grundschule sein. Foto: Lammert

Der Entwurf des in Bramsche ansässigen Architekturbüros Mutert soll die Basis für die geplante Erweiterung des Gebäudes der Neuenkirchener Grundschule sein. Darauf haben sich die Mitglieder des Neuenkirchen-Vördener Gemeinderates bei ihrer von Rainer Duffe (CDU) geleiteten Sitzung am Dienstag in der Gastwirtschaft "Zum Schwarzen Roß" geeinigt.

Der Entwurf sieht eine Erweiterung um 500 Quadratmeter Fläche mit einem Kostenvolumen von 2,3 Millionen Euro vor. Dem Rat hatten insgesamt drei Vorschläge vorgelegen. Kämmerin Doris Suhrenbrock erklärte bei der Sitzung, jeder wäre nur eine Grundlage für die europaweite Ausschreibung des Planungsauftrages, für die die Gemeindeverwaltung nun ein Büro suchen müsse, das die Ausschreibung vornimmt. Sei dann der Planungsauftrag vergeben, werde es um Details gehen.

Schönfeld lenkt Augenmerk auf mögliche Vierzügigkeit

Der CDU-Ratsherr Martin Menke regte an, für die Detailplanung einen Arbeitskreis zu gründen. Josef Schönfeld von der IGNV erklärte, keiner der drei Entwürfe habe zu 100 Prozent gefallen. Bei der geplanten Erweiterung sei zu beachten, dass im Falle eines Falles auch eine Vierzügigkeit – das heißt, in einem oder mehreren Jahrgängen gibt es vier Klassen – ohne großen Kostenaufwand umsetzbar ist.

Frankenberg: Nur Mutert-Entwurf hält Vorgaben ein

Der SPD/FDP-Fraktionsvorsitzende Andreas Frankenberg erklärte, der Mutert-Entwurf entspreche den Vorgaben der Politik, eine Erweiterung um 500 Quadratmeter zu planen. Bei den anderen Entwürfen wären 1000 beziehungsweise sogar 1200 Quadratmeter vorgesehen gewesen.

Heinz Fehrmann (IGNV) zweifelte an, dass der Mutert-Plan tatsächlich eine geeignete Grundlage sei. Schon jetzt sei klar, dass nach den Wünschen der Schule hinsichtlich des Raumkonzeptes erhebliche Umplanungen notwendig sein werden. Deshalb rechne er auch nicht mit Kosten von 2,3, sondern von 4,5 Millionen Euro.

Rat für neuen Vertrag mit Verein Universum

Zugestimmt hat der Rat einer Neufassung des Vertrags mit dem Verein Universum aus Bramsche wegen der Nachmittagsbereuung an den Grundschulen. Der Vertrag wird eine Laufzeit bis zum 31. Juli 2024 haben und am 1. August 2022 in Kraft treten.

In der Neufassung geht der Rat auf den Universum-Wunsch ein, durch eine Festlegung von 44 statt bisher 40 Kalenderwochen als Berechnungsgrundlage für die Kostenerstattung die Monatsgehälter der Mitarbeiter in der Nachmittagsbetreuung zu erhöhen. Für die Gemeinde bedeutet das Mehrkosten von knapp 14.000 Euro im Jahr.

Über Vertretungsregelung sind Gespräche geplant

Zudem wollen der Verein und die Gemeindeverwaltung darüber reden, ob Angestellte der Gemeinde im Notfall kurzfristig als Kräfte bei der Nachmittagsbetreuung einspringen können.

Nicht verändern möchte die Gemeinde den Betreuungsschlüssel von 1 zu 13, also einem Betreuer pro 13 Kinder. Denn, so hieß es, die Nachmittagsgruppen bestünden ohnehin selten aus mehr als zwölf Mädchen und Jungen, da Integrationskinder doppelt gezählt werden.

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