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Möglicherweise Hilfe für Gesundheitsämter von anderen Behörden

Laut Medienberichten will die Landesregierung Beamte aus anderen Häusern zusammenziehen, um die Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten zu unterstützen.

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Künftig mehr Hilfe? Die könnten die Gesundheitsämter bald aus anderen Ressorts erwarten. Foto: dpa/Puchner

Künftig mehr Hilfe? Die könnten die Gesundheitsämter bald aus anderen Ressorts erwarten. Foto: dpa/Puchner

Die Landesregierung will einem Medienbericht zufolge Beamte aus anderen Häusern zusammenziehen, um die Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten zu unterstützen. Nötigenfalls sollen sie demnach sogar zur Amtshilfe verpflichtet werden. Das Innen- und das Sozialministerium seien vom Kabinett beauftragt worden, ein personelles Verstärkungskonzept für alle Gesundheitsämter in Niedersachsen vorzulegen, erklärte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) laut "Neuer Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Dazu gehört auch, aus anderen Behörden des Landes weitere Kapazitäten zusammenzuziehen, um die Gesundheitsämter vorübergehend zu unterstützen."

Zunächst werde der Bedarf in den Gesundheitsämtern ermittelt, dann seien alle Ministerien und Landesbehörden aufgefordert, zu helfen, um das Infektionsgeschehen nachzuvollziehen. "Dafür sind in der Regel aus meiner derzeitigen Sicht kaum Ortswechsel nötig, weil diese Arbeit digital vom eigenen Schreibtisch aus erledigt werden kann. Wir gehen daher davon aus, dass diese Unterstützung auf freiwilliger Basis sichergestellt werden kann. Eine Verpflichtung ist in Ausnahmesituationen womöglich denkbar, wird aber nach unseren bisherigen Erfahrungen nicht nötig sein", zitierte die "Neue Osnabrücker Zeitung" Althusmann, der auch stellvertretender Ministerpräsident ist.

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