Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Mitarbeiter der Gemeinde Cappeln müssen sich warm anziehen

Die Verwaltung hat eine Reihe von Energiesparmaßnahmen vorgeschlagen. Dazu zählt, dass die Büros im Rathaus nur noch sparsam beheizt werden dürfen.

Artikel teilen:
Im Cappelner Rathaus wird es kühler: Künftig sollen die Räume nur noch auf maximal 19 Grad beheizt werden. Foto: dpa

Im Cappelner Rathaus wird es kühler: Künftig sollen die Räume nur noch auf maximal 19 Grad beheizt werden. Foto: dpa

Die Mitarbeiter im Cappelner Rathaus müssen sich wärmer anziehen: In Zukunft sollen die Räume im Verwaltungssitz nur noch auf maximal 19 Grad beheizt werden. Flure und ähnliche Räume bleiben ganz kalt. Das ist Bestandteil eines Maßnahmenkatalogs, mit dem die Gemeinde Cappeln auf die aktuelle Energiekrise reagiert und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten will.

Energiesparen lautet das Gebot der Stunde. Dazu hat die Gemeindeverwaltung eine Reihe von Möglichkeiten, den Verbrauch von Gas und Strom zu reduzieren, identifiziert. Der Planungs-, Umwelt- und Wegeausschuss des Cappelner Gemeinderates hat sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für die Maßnahmen ausgesprochen.

Gleiche Temperatur in allen Klassenräumen

Neben der Deckelung der Raumtemperatur im Rathaus sind auch technische Maßnahmen in anderen Gebäuden der Gemeinde vorgesehen. So soll mithilfe spezieller Thermostatköpfe in allen Schulen gewährleistet werden, dass in den Klassenräumen eine einheitliche Temperatur herrscht. Die Temperatureinstellung wird mit den Schulleiterinnen abgestimmt. Durch den Einbau der stationären Raumluftreinigungsanlagen sei es in den meisten Klassenräumen nicht mehr nötig, zu lüften, erklärt die Verwaltung. Im Schulzentrum seien noch mehrere Aluminium-Fensterfronten verbaut, die über schlechte Dämmwerte verfügen. Ein Teil der Fenster sei bereits ausgetauscht worden. Weitere sollen folgen.

Ein Großteil der Straßenbeleuchtung sei bereits vor Jahren auf LED-Technik umgerüstet worden. In der Ortsdurchfahrt Cappeln befinden sich noch einige Steckleuchten, die sich laut Gemeindeverwaltung nicht ohne großen Aufwand umrüsten lassen. An der Ortsdurchfahrt Sevelten und am Cappelner Damm befänden sich noch Peitschenmasten mit Leuchtstoffröhren. Diese alten Lampenköpfe sollten, wie an der Cloppenburger Straße, durch LED-Lampenköpfe ausgetauscht werden. Außerdem sollen die Schaltzeiten der Straßenbeleuchtung angepasst werden. Und schließlich empfiehlt die Verwaltung, für alle gemeindlichen Liegenschaften zu prüfen, ob die Installation von Photovoltaikanlagen möglich und sinnvoll ist.

Der neue Newsletter für Friesoythe. Immer am Donnerstag das Wichtigste aus der Eisenstadt in ihrem Postfach. So verpassen Sie nichts mehr.  Jetzt hier kostenlos anmelden

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Mitarbeiter der Gemeinde Cappeln müssen sich warm anziehen - OM online