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Ministerpräsident Weil über Anhebung des Mindestlohns erfreut

"Wer in Vollzeit arbeitet, muss von seinem Geld leben können – das ist der Maßstab", sagt Weil. Der aktuelle Mindestlohn von 9,82 Euro pro Stunde reiche bei den derzeitigen Preisen dafür kaum aus.

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Niedersächsischer Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Foto: dpa/Frankenberg

Niedersächsischer Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Foto: dpa/Frankenberg

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat die vom Bundestag beschlossene Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro begrüßt. "Ich freue mich, wenn sich Menschen mit einem kleinen Einkommen künftig weniger Sorgen machen müssen, ob das Geld bis zum Monatsende reicht", sagte der SPD-Politiker am Freitag. "Gerade Menschen mit einem niedrigen Lohn leiden in besonderer Weise unter den stark gestiegenen Preisen. Wer in Vollzeit arbeitet, muss von seinem Geld leben können – das ist der Maßstab."

Der aktuelle Mindestlohn von 9,82 Euro pro Stunde reiche bei den derzeitigen Preisen dafür kaum aus und führe auch nicht zu auskömmlichen Renten.

Der Bundestag hatte die Anhebung zum 1. Oktober mit den Stimmen von SPD, Grünen, FDP und Linken beschlossen. Die Union und die AfD enthielten sich. Der Mindestlohn steigt zunächst turnusmäßig zum 1. Juli auf 10,45 Euro.

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