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Ministerium: Wechsel- und Distanzunterricht weiter vermeiden

Als eine erste Maßnahme können Lehrerstunden aus den Ganztagsangeboten ab Jahrgangsstufe 7 gekürzt werden, damit diese dann für Vertretungsstunden eingesetzt werden können.

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Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. Foto: dpa/Gollnow

Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. Foto: dpa/Gollnow

Bei weiterhin deutlich steigenden Corona-Zahlen können an Niedersachsens Schulen verschiedene Maßnahmen greifen – Wechsel- oder Distanzunterricht sollen nach wie vor vermieden werden. Hintergrund ist ein am Donnerstag vom Kultusministerium veröffentlichter Handlungsrahmen für die Schulorganisation. Als eine erste Maßnahme können Lehrerstunden aus den Ganztagsangeboten ab Jahrgangsstufe 7 gekürzt werden, damit diese dann für Vertretungsstunden eingesetzt werden können. Die Ganztagsangebote für Kinder der Jahrgänge 1 bis 6 werden dann auf eine Notbetreuung reduziert. Zudem können Lerngruppen vorübergehend zusammengelegt werden.

Weiterer Schritt: Ältere Schüler sollen in den Distanzunterricht wechseln

In einem weiteren Schritt könnten dann laut Ministerium vorzugsweise ältere Schüler vorübergehend in den Distanzunterricht wechseln oder einzelne Fächer auf diesem Weg unterrichtet werden.

"Wir geben Leitplanken und Orientierung und respektieren zugleich die sehr unterschiedlichen Ausgangslagen der Schulen im Land. Daher beschränken wir uns auf das Aufzeigen eines Rahmens mit bekannten und bewährten Instrumenten und lassen Entscheidungsfreiheit", sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD).

Laut Ministerium sind dies aber jeweils Einzelfallentscheidungen. Dies hängt etwa damit zusammen, wie viele Lehrer einer Schule wegen einer Corona-Infektion nicht zur Verfügung stehen. Diese Maßnahmen können also eine Art Leitfaden bieten – zuständig für die zu ergreifenden Regeln sind den Angaben zufolge weiterhin die örtlichen Gesundheitsämter, nicht die Schulen selbst.

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