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Mindestens 40.000 Verstöße gegen Corona-Maßnahmen

Keine Maske, kein Mindestabstand oder ein gefälschter Impfnachweis: Mit einem hohen Infektionsgeschehen steigen auch die Corona-Verstöße in Niedersachsen. Regelbrecher erwarten hohe Strafen.

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Symbolfoto: dpa

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Mindestens 40.000 Ordnungswidrigkeiten gegen Corona-Maßnahmen hat es in Niedersachsen seit Beginn der Pandemie gegeben. Wie das Innenministerium in Hannover der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, beziehe sich die Zahl auf den Zeitraum von Anfang April 2020 bis Anfang Januar dieses Jahres.

Um was für Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten es sich dabei handelt, ist den Angaben zufolge unklar. Verstöße gegen die Corona-Verordnung, wie etwa das Missachten der Maskenpflicht oder der Abstandsregelung, sind in der Regel Ordnungswidrigkeiten. Bei Verstoß gegen die Corona-Verordnung können Bußgelder bis zu 25.000 Euro anfallen.

Tatsächliche Zahl liegt offenbar noch höher

Das Innenministerium wies darauf hin, dass die Polizeibehörden entsprechende Verstöße und Daten unterschiedlich erfassen und weiterleiten. Somit sei es schwierig, valide Daten zu den Verstößen zu erhalten. Die Polizei erfasse nicht diejenigen Verfahren, die durch Ordnungsämter oder Gesundheitsbehörden unmittelbar eingeleitet wurden. Einige Dienststellen leiteten etwa entsprechende Vergehen mit einer Sammelanzeige direkt an das zuständige Gesundheitsamt weiter und nicht in ein polizeiliches Bearbeitungssystem. Somit dürfte die tatsächliche Zahl der Verstöße noch höher liegen.

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