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Merkel-Fehler korrigieren

Thema: Unabhängigkeit von russischem Gas – Deutschland muss es gelingen, innerhalb kürzester Zeit die Abhängigkeit von russischem Gas und Öl zu beseitigen. Doch ist die Lage beim Gas kompliziert...

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Russlands Präsident Putin macht ernst. Er dreht den Gashahn zu. Zunächst nur für die Polen und die Bulgaren. Dass er allerdings in absehbarer Zeit auch andere Länder, darunter natürlich Deutschland, mit einem Lieferstopp belegen wird, zeichnet sich am Horizont so deutlich ab wie die beim Abfackeln von Gas in der Dunkelheit weithin sichtbare Flamme. Der Machthaber im Kreml spielt damit möglicherweise eine seiner letzten Trumpfkarten aus, die ihm nach dem Überfall auf die Ukraine geblieben sind.

Nur: Deutschland kann ihr den Schrecken nehmen. Dazu muss es allerdings gelingen, innerhalb kürzester Zeit die Abhängigkeit von russischem Gas und Öl am besten ganz zu beseitigen. Beim Öl ist Deutschland da wohl auf einem guten Weg. Beim Gas ist die Lage komplizierter, nachdem das Land bis vor kurzem noch mehr als 53 Prozent seines benötigten Gases aus Russland bezogen hat.

Aber auch hier wird es eine Lösung geben. Die aber setzt voraus, dass vor allem einflussreiche Politiker im Bund und in den Ländern in einem wichtigen Punkt die Scheuklappen absetzen und die Atomenergie endlich als das annehmen, was sie ist: ein wichtiger Faktor, der zum einen vom russischen Gas unabhängiger macht und zum anderen für eine stabile Stromversorgung unerlässlich ist. Deutschlands Nachbarländer machen es vor. Sie bauen auf noch mehr durch Kernenergie erzeugten Strom. Es ist an der Zeit, den fatalen Fehler der Alt-Kanzlerin Merkel zu korrigieren, den sie 2011 mit dem durch nichts zu rechtfertigenden Ausstieg aus der Kernenergienutzung begangen hat.

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