Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Mehr Studierende suchen psychologische Hilfe

Die Pandemie habe demnach in fast jeder Beratung eine Rolle gespielt. In Braunschweig etwa gab es im Jahr 2021 im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 rund 31 Prozent mehr Anfragen.

Artikel teilen:
Symbolfoto: dpa

Symbolfoto: dpa

Während der Corona-Pandemie haben sich mehr Studierende an eine psychologische Beratungsstelle gewandt als zuvor. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter vier Einrichtungen ergeben. In Braunschweig etwa gab es im Jahr 2021 im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 rund 31 Prozent mehr Anfragen, wie eine Psychologin des Studentenwerks Ostniedersachsen mitteilte. Die Beratungsstelle der Universität Hannover verzeichnete im selben Zeitraum einen Anstieg um 14 Prozent. Auch in Osnabrück verzeichnete die Anlaufstelle einen gestiegenen Bedarf. In Oldenburg blieb die Zahl der Anfragen in etwa auf demselben Niveau.

Die Pandemie verstärke die Probleme bei denjenigen, die schon instabil seien, treffe aber auch vermehrt psychisch sonst robuste junge Menschen, teilte die Leiterin der Psychosozialen Beratungsstelle in Osnabrück mit.

Die Psychologin des Studentenwerks Ostniedersachsen erklärte: "In Verbindung mit der Klimakrise und der damit verbundenen existenziellen Bedrohung hat die Pandemie und deren Auswirkungen, besonders die notwendige soziale Isolation, vielen jungen Menschen den Boden unter den Füßen weggezogen." Die Pandemie habe demnach in fast jeder Beratung eine Rolle gespielt.

Verpassen Sie nichts von der Landtagswahl in Niedersachsen am Sonntag. Wer regiert in den nächsten 5 Jahren? Wer zieht in den Landtag in Hannover ein?  Alle Ergebnisse aus allen Wahlkreisen und den Städten und Gemeinden im OM finden Sie auf unserer Themenseite, inklusive Liveticker. 

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Mehr Studierende suchen psychologische Hilfe - OM online