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Mehr Nachhaltigkeit: Dammer Bürger sind gefragt

Es geht um Vorschläge, wie Damme auf seinem Weg zur nachhaltigen Kommune am besten vorankommt. Hilfe bekommt die Stadt von der Kommunalen Umwelt-Aktion.

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Hofft auf zahlreiche Vorschläge: Kerstin Biestmann setzt auf die Ideenkarte im Internet, um möglichst viele Bürger in den Nachhaltigkeitsprozess einzubinden. Foto: Lammert

Hofft auf zahlreiche Vorschläge: Kerstin Biestmann setzt auf die Ideenkarte im Internet, um möglichst viele Bürger in den Nachhaltigkeitsprozess einzubinden. Foto: Lammert

Jetzt sind die Bürger am Zug. Im Rahmen der von Damme angestrebten Zertifizierung als "Nachhaltige Kommune 22/23" sollen Bürger auf einer sogenannten Ideenkarte im Internet ihre Vorschläge einbringen, wie und in welchen Bereichen nachhaltigeres Arbeiten möglich ist. "Die Karte ist seit Montag freigeschaltet", sagte die städtische Planungsamtsleiterin Kerstin Biestmann im Rathaus.

Nachhaltigkeit bestimmt politische Diskussion immer mehr

Bei der Nachhaltigkeits-Auftaktveranstaltung mit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft im vergangenen Juni hatte der damalige Bürgermeister Gerd Muhle erklärt, das Thema Nachhaltigkeit möge in der Bevölkerung noch nicht die ganz große Rolle spielen, aber die gesellschaftliche und politische Diskussion bestimme es immer intensiver.

Es gehe dabei um mehr als nur um die Umwelt und Natur, sondern auch um das Entwickeln einer starken sozialen Gemeinschaft in Damme und um eine solide Wirtschaft.

Prozess dauert mindestens drei Jahre

Der von der kommunalen Umwelt-Aktion (UAN) begleitete und geförderte Prozess zu mehr Nachhaltigkeit dauert mindestens drei, möglicherweise auch fünf Jahre. Doch auch danach soll Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielen.

UAN-Vertreter sind es auch, die derzeit die Sitzungen der Arbeitsgruppe begleiten und moderieren. Es gibt heuer bei den Themen, zu denen sich die Dammerinnen und Dammer nun äußern sollen, eine Einschränkung. Denn derzeit ist die Zahl der Arbeitsschwerpunkte auf fünf begrenzt: natürliche Ressourcen und Umwelt; Bildung; Klima und Energie; digitale Infrastruktur sowie Mobilität. Auf die Schwerpunkte hatte sich die 30-köpfige Gruppe bei ihrem Workshop geeinigt.

Nächster Workshop findet im Januar statt

Geplant ist nun, die Themen beim nächsten Workshop im Januar intensiv in der Arbeitsgruppe zu diskutieren. Bis dahin könnten und sollten sich Untergruppen bereits mit den einzelnen oder auch allen Bereichen befassen, sagte Kerstin Biestmann.

An diesem Prozess sei die Stadt nicht beteiligt. Sie komme erst wieder beim nächsten Workshop ins Spiel. Dann sollen auch die Vorschläge der Bürger von der Ideenkarte in die Arbeit einfließen.

Ideenkarte ist acht Wochen lang freigeschaltet

Die Karte wird acht Wochen lang freigeschaltet sein. Danach ist es nicht mehr möglich, auf ihr Vorschläge zu unterbreiten. Allerdings soll sie weiter zugänglich sein, damit sich die Bürger weiter über die Anregungen informieren können.

Die Arbeitsgemeinschaft will in der Januar-Sitzung Ziele und Maßnahmen erarbeiten, wie es in der Stadt in den fünf Themenbereichen zukünftig mehr Nachhaltigkeit geben kann. Die Ideenkarte soll nach Worten der Amtsleiterin auch dazu beitragen, möglichst weite Teile der Bevölkerung für die Themen Nachhaltigkeit und nachhaltiges Handeln zu sensibilisieren – vor allem jene, die in den digitalen Medien unterwegs seien.

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