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Mehr als ein Dutzend Fälle von Mutation in Niedersachsen

Das mutierte Virus breitet sich aus: Betroffen sind 9 Menschen in der Stadt und dem Landkreis Göttingen. Doch das ist nicht die einzige Region im Land mit neuen Fällen.

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Symbolfoto: dpa

Symbolfoto: dpa

In Niedersachsen ist die in Großbritannien entdeckte Corona-Mutation B.1.1.7 in weiteren Regionen nachgewiesen worden. Betroffen sind 9 Menschen in der Stadt und im Landkreis Göttingen, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch mitteilte. 2 weitere Betroffene stammten aus angrenzenden Landkreisen beziehungsweise Bundesländern. Mehrere positiv Getestete seien bei den Göttinger Entsorgungsbetrieben beschäftigt - ob es Auswirkungen auf den Dienstbetrieb gibt, sei noch nicht absehbar.

Der erste Fall im Landkreis Stade bezieht sich auf den Corona-Ausbruch beim Flugzeughersteller Airbus im Werk in Hamburg-Finkenwerder, wie der Landkreis am Mittwoch mitteilte. Am Wochenende war bekannt geworden, dass bei Airbus 21 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Nach Angaben des Landkreises Stade steckten sich bei Airbus zwei Mitarbeiter mit der britischen Variante an. Laut Hamburger Gesundheitsbehörde wurde B.1.1.7. insgesamt in sieben Fällen in der Hansestadt nachgewiesen.

Erster Fall in Niedersachen war Ende Dezember 2020 öffentlich geworden

Bei 4 Personen im Landkreis Ammerland wurde ebenfalls die britische Variante entdeckt. 3 von ihnen gehören nach Behördenangaben zu den aus Großbritannien eingereisten und positiv auf Covid-19-getesteten Mitarbeitern eines Westersteder Unternehmens.

Der erste Fall in Niedersachsen war Ende Dezember öffentlich geworden. Es handelte sich um einen in der Medizinischen Hochschule Hannover gestorbenen Mann, dessen Probe nachträglich untersucht wurde. Seine Tochter hatte sich wohl bei einem England-Aufenthalt infiziert und danach ihre Eltern angesteckt. Mitte Januar wurde die Mutation bei einer Kita-Mitarbeiterin aus der Region Hannover nachgewiesen. 3 Fälle von B.1.1.7. gab es laut niedersächsischem Gesundheitsministerium zudem im Januar im Landkreis Vechta.

Die bisher vor allem in Großbritannien aufgetretene Virus-Variante B.1.1.7 ist Experten zufolge leichter übertragbar als die bislang vorherrschende. Ob sie auch tödlicher ist, lässt sich bislang nicht gesichert sagen.

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