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Mehr als 200 Kommunen beantragen Förderung der Innenstädte

Bis Ende Juni seien 1033 entsprechende Anträge mit einem Volumen von 110,5 Millionen Euro eingegangen. Die Förderung soll insbesondere Folgen der Corona-Pandemie abfangen.

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Symbolfoto: dpa/Reinhardt

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In Niedersachsen haben 205 Kommunen eine Förderung ihrer Innenstädte aus EU-Mitteln beantragt. Bis Ende Juni seien 1033 entsprechende Anträge mit einem Volumen von 110,5 Millionen Euro eingegangen, teilte das Ministerium für regionale Entwicklung am Freitag mit. Insgesamt stünden für das Programm «Perspektive Innenstadt» etwa 120 Millionen Euro zur Verfügung.

«Unser kurzfristig aufgelegtes Angebot zur Stärkung der Zentren kommt offensichtlich zur rechten Zeit", sagte Regionalministerin Birgit Honé (SPD) laut einer Mitteilung. Damit könnten die Innenstädte attraktiver und zukunftsfester aufgestellt werden.

Die Förderung soll insbesondere Folgen der Corona-Pandemie abfangen. Vielerorts seien Probleme etwa durch Leerstand oder den gewachsenen Onlinehandel schlimmer geworden, hieß es. Pro Kommune liegen die Budgets je nach Größe zwischen 345.000 Euro und 1,9 Millionen Euro. Unter anderem werden Innenstadtmanagerinnen und -manager, die Gestaltung von Plätzen, neue Grünanlagen und Projekte zur nachhaltigen Mobilität mit etwa 90 Prozent der Kosten gefördert.

Die EU gibt vor, dass alle beschlossenen Projekte bis zum Frühjahr 2023 umgesetzt sein sollen. Seit Oktober 2021 konnten die Kommunen und Kommunalverbände ihre Projekte einreichen.

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