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Maskenpflicht im Nahverkehr: Der Bund muss jetzt nachziehen

Thema: Immer mehr Länder kippen die Maskenpflicht im Nahverkehr – dies sorgt wieder einmal für einen Flickenteppich. Karl Lauterbach muss schleunigst einlenken.

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Immer mehr Bundesländer verzichten auf die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr. Eine richtige Entscheidung, denn wer sich schützen möchte, kann auch weiterhin die Maske tragen. Anders als in medizinischen Bereichen braucht es hier keine Verpflichtung mehr, nach fast 3 Jahren Pandemie sollte man den Menschen eine gewisse Eigenverantwortung zutrauen.

Wichtig ist aber vor allem eine einheitliche Vorgehensweise der Politik. Denn auch das hat uns die Pandemie gelehrt: Ein Flickenteppich an Vorgaben sorgt lediglich für großes Unverständnis und Wut bei den Bürgern. Dies wurde bei verschiedenen Entscheidungen schon deutlich.

"Es ist niemandem wirklich zu erklären, dass man als Fahrgast in einigen Bundesländern auf derselben Strecke einmal Maske tragen muss und einmal nicht."Oliver Hermes

Es ist niemandem wirklich zu erklären, dass man als Fahrgast in einigen Bundesländern auf derselben Strecke einmal Maske tragen muss und einmal nicht. Es kommt nämlich darauf an, ob man im ICE oder im Regionalexpress unterwegs ist. Entweder ist der Bund zuständig oder die Entscheidung liegt bei den Ländern.

Oder noch besser: Selbst innerhalb eines Zuges auf dem Weg von Cloppenburg oder Vechta nach München kann die Maske zeitweise abgesetzt werden. Entscheidend ist, welche Ländergrenzen gerade von der Bahn passiert wurden. Logisch ist das überhaupt nicht.

Während sich schon neun Bundesländer für ein Ende der Pflicht ausgesprochen und sie teilweise bereits umgesetzt haben, sollten der Rest und ebenfalls der Bund schleunigst nachziehen. Für klare und einheitliche Regeln werden sich auch die Zugbegleiter und Zugbegleiterinnen bedanken, weniger Stresssituationen und Diskussionen sind mit Sicherheit die Folge. Davon hatten sie in den vergangenen Jahren schon mehr als genug.

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