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Maske im Unterricht in Corona-Hotspots

Im Land Niedersachsen sollen letzten Endes die lokalen Gesundheitsämter entscheiden: Liegen die Infektionen über dem Grenzwert wird eine Maskenpflicht im Unterricht empfohlen.

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Foto: dpa

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Schüler ab der fünften Klasse sollen auch im Unterricht einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn ihre Schule in einem Corona-Hotspot liegt. Diese Empfehlung gelte ab Montag und werde im Zwei-Wochen-Rhythmus überprüft, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Donnerstag in Hannover. Zwar schränke die Maske die pädagogischen Möglichkeiten ein, aber sie sei ein Mittel, um sich und andere zu schützen und den Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten.

Die Empfehlung richtet sich an Schülerinnen und Schüler in kreisfreien Städten und Landkreisen ab 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Es handele sich um eine Empfehlung und keine Verpflichtung, betonte der Minister. Auf einen flächendeckenden Eingriff per Verordnung werde zunächst verzichtet.

Die örtlichen Gesundheitsämter können entsprechend ihrer Einschätzung der Infektionslage in ihrer Kommune darüber hinausgehende Einschränkungen verfügen, wie Tonne erläuterte. Dies wären der Wechselbetrieb, bei dem die Hälfte der Klassen wochen- oder tageweise zu Hause unterrichtet wird, oder auch Schulschließungen.

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