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Löninger Stadtrat beschließt Verlegung des Busbahnhofes

Der Neubau an der Linderner Straße soll modern und sicher sein. Nicht alle Anwohner sind offenbar mit den Planungen einverstanden. Eine Alternative sieht Bürgermeister Willen aber nicht.

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Wird ausgebaut: Der zentrale Schulbusverkehr soll sich künftig an der Linderner Straße abspielen. Foto: G. Meyer

Wird ausgebaut: Der zentrale Schulbusverkehr soll sich künftig an der Linderner Straße abspielen. Foto: G. Meyer

Der für die Schülerbeförderung in Löningen genutzte  Omnibusbahnhof soll von seinem bisherigen Standort Ringstraße an die Linderner Straße verlegt werden. Der Stadtrat beauftragte die Verwaltung in seiner Sitzung am Mittwoch, das Projekt in Gang zu setzen. Die Abstimmung erfolgte nach einer lebhaften Diskussion.

Wuchtige Hochborde, gefährliche Drängelgitter, eine unübersichtliche Gesamtsituation: Der Busbahnhof vor dem Copernicus-Gymnasium gilt schon lange als nicht mehr zeitgemäß. Die Verlegung wäre ein enormer Sicherheitsgewinn, betonte Bürgermeister Marcus Willen. "Keiner muss dann mehr zwischen den Bussen entlanglaufen." Der Einfahrtsbereich Linderner Straße/Ringstraße soll außerdem einen Kreisverkehr erhalten. Das Konzept hätten sowohl Fachplaner als auch die beteiligten Busunternehmen befürwortet. Weiterer Pluspunkt: Die Umlegung wird erheblich gefördert. Von den erwarteten 800.000 Euro Kosten muss die Stadt voraussichtlich nur ein Achtel selbst leisten. Unterstützung erhielt Willen von der CDU. "Der Zustand ist untragbar", befand Björn Brak. "Die Linderner Straße ist ausreichend breit, wird aber nicht genutzt." Braks Fazit: "Der Busbahnhof passt dort gut hin." Zustimmung kam auch von der SPD sowie der Gruppe Grüne/Linke.

Anwohner tragen Bedenken vor

Im Vorfeld hatte eine Informationsversammlung stattgefunden, auf der die Anwohner ihre Bedenken gegen das Projekt vorbrachten. Vertreter der UfL bemängelten, die Nachbarn der Schulen seien bei der Standortfrage nicht ausreichend mitgenommen worden.  "Die Entscheidung kommt zu kurzfristig", sagte Fraktionsvorsitzender Jörg Bremersmann. Dem widersprach Marcus Willen. Die Bürger hätten wertvolle Hinweise gegeben, die bei den Planungen berücksichtigt würden. "Entscheiden muss aber der Rat." Zumal es keine Alternativvorschläge gebe. "Wo soll das Ding denn sonst hin?", fragte der Bürgermeister. 

Kein Weltrekord drin: Die marode Tartanbahn auf der Leichtathletikanlage an der Ringstraße muss erneuert werden.  Foto: G. MeyerKein Weltrekord drin: Die marode Tartanbahn auf der Leichtathletikanlage an der Ringstraße muss erneuert werden.  Foto: G. Meyer

Die Verlegung des Busbahnhofes ist nicht das einzige größere Vorhaben am Schulforum. Geplant ist auch die Erweiterung des Sportparks an der Ringstraße. Neben dem Anlegen zusätzlicher Spiel- felder, eines großen Parkplatzes und der Schaffung neuer Sanitärbereiche soll auch die 400-Meter-Leichtathletikanlage auf Vordermann gebracht werden. Der Rat beschloss ihre Sanierung. Unter anderem soll ein Wassergraben gebaut werden.

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