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Löninger Grüne wollen vom positiven Bundestrend profitieren

Noch einige Wochen wollen die Verantwortlichen in Löningen ihre Liste für weitere Bewerber für die Stadtrats- und Kreistagswahlen am 12. September offen halten.

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Kandidieren für die Grünen bei der Kommunalwahl: In den Löninger Stadtrat wollen Egbert Schäpker (von rechts), Ulf Dunkel, Maria Kruse und Lisa Kramer (links). Für den Kreistag kandidiert die Kreisvorsitzende Anne Rameil (Zweite von links)  im Wahlkreis Löningen, Lindern, Lastrup, Lisa Kramer in einem der anderen Bereiche. Foto: Siemer

Kandidieren für die Grünen bei der Kommunalwahl: In den Löninger Stadtrat wollen Egbert Schäpker (von rechts), Ulf Dunkel, Maria Kruse und Lisa Kramer (links). Für den Kreistag kandidiert die Kreisvorsitzende Anne Rameil (Zweite von links)  im Wahlkreis Löningen, Lindern, Lastrup, Lisa Kramer in einem der anderen Bereiche. Foto: Siemer

Die Löninger Grünen hoffen auf einen deutlichen Zuwachs  an Ratsmandaten bei den Kommunalwahlen am 12. September. In einem Pressegespräch haben die Verantwortlichen ihre bisherigen 4 Kandidaten für die Stadtrats-  und die 3 Bewerber für die Kreistagswahl vorgestellt.  Bisher sind sie im Rat mit Egbert Schäpker und Lisa Kramer vertreten.

„Wir als Grüne haben im Rat eine konstruktive Politik gemacht,  unsere Themen und Anträge im umwelt- und sozialpolitischen Bereich sind mit jeweils großen Mehrheiten beschlossen worden“, erklärt Ratsmitglied Egbert Schäpker.  Zudem hoffen die Verantwortlichen, dass sie auch vom  aktuellen, überaus positiven Bundestrend profitieren werden.

Die beiden Listen sind noch einige Wochen geöffnet. „Wir  hoffen noch auf weitere Frauen und Männer, die  sich uns anschließen und grüne Politik im Stadtrat machen wollen“, erklärt Anne Rameil.
Die Kreisvorsitzende der Grünen bewirbt sich im heimischen Südkreis um ein Mandat. Ulf Dunkel und Lisa Kramer werden in anderen Bereichen ebenfalls für den Kreistag kandidieren.

Für den Stadtrat kandidieren bisher neben Schäpker Lisa Kramer, Maria Kruse und Ulf Dunkel. Die 25-jährige Kramer, die als Veranstaltungs-Managerin arbeitet, ist seit 2016 Ratsmitglied und Fraktionssprecherin: „Ich möchte die spannende und erfolgreiche  Arbeit  fortsetzen."

Kramer sieht Stadt bei Kita-Ausbau auf richtigem Weg

Zu den von Rat und Verwaltung gemeinsam erreichten Erfolgen zählt sie den Ausbau der Kleinkinderbetreuung  im Krippen- und Kita-Bereich. „Wir sind mit den politischen Entscheidungen und dank der sehr guten Arbeit der Verwaltung auf dem richtigen Weg“, so Kramer.  Das Kinder- und Jugendparlament sei für sie ein wichtiges Anliegen, in dem junge Leute  mitentscheiden können.

Als eine wichtige Aufgabe der kommenden 5  Jahren sieht Schäpker, der als Krankenpfleger in der psychiatrischen Pflege arbeitet, neben dem weiteren Ausbau der Radweg-Infrastruktur das Rathaus-Projekt. Er könne sich gut den diskutierten Neubau an Stelle der jetzigen Feuerwehr und  eine gemeinsame Nutzung mit der Polizei vorstellen, da die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter „suboptimal“ seien.  
Das gelte auch für Überlegungen für ein Investorenprojekt mit Anmietung und  städtischem Besitz nach Jahren. Das müsse aber im Einzelnen begutachtet und in aller Ruhe diskutiert werden, wenn Zahlen und Modelle vorliegen. Nötig sei dabei eine sinnvolle Nachnutzung des derzeitigen Rathauses, so der 47-jährige Familienvater.

Das „Ende der Fahnenstange“ sieht  Schäpker beim Flächenverbrauch für neue Bau- und Gewerbegebiete erreicht. Es gelte, bestehende Baugebiete weiterzuentwickeln und zum Beispiel durch Modelle  wie „Jung kauft Alt“ und mehr Mehrfamilienhäuser mit kleineren Wohnungen an geeigneter Stelle zu ermöglichen.

Maria Kruse will in die Kommunalpolitik zurück

Zurück in die Kommunalpolitik will Maria Kruse. Die 46-jährige Grundschullehrerin war von 2011 bis 2016 Mitglied im Stadtrat. Ihre Schwerpunkte bleiben die Bildungs- und Familienpolitik, die Inklusion in Kindergärten und Schulen sowie der Ausbau der digitalen Infrastruktur.

Bisher Dritter im Kandidatenbunde für den Rat ist Ulf Dunkel. Die Schwerpunkte des 58-jährigen Kaufmanns und früheren Stadtrats- und Kreistagsmitglieds sind die Verkehrspolitik und der Kampf der Grünen gegen den Ausbau der E 233 sowie die Themen Nachhaltigkeit und die Energiewende.

Vor allem in der Gleichstellungs- und Sozialpolitik engagiert sich Anne Rameil. Die 54-jährige Pflegedienst-Unternehmerin will sich für eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung und vielfältige Pflegeangebote einsetzen.

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