Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Löningen investiert 11,5 Millionen Euro: In diese Projekte geht das Geld

Der größte Einzelposten im Haushalt ist das neue Feuerwehrgerätehaus. In den Bau war bereits im Vorjahr kräftig investiert worden.

Artikel teilen:
Für die Ersterschließung und den Endausbau der Straßen und Kanäle werden bis 2025 fast 4 Millionen Euro fällig. Foto: Siemer

Für die Ersterschließung und den Endausbau der Straßen und Kanäle werden bis 2025 fast 4 Millionen Euro fällig. Foto: Siemer

11, 5 Millionen Euro investiert die Stadt Löningen bis Ende des Jahres in den weiteren Ausbau der Infrastruktur. Das offenbart der Haushaltsplan. Konkret geht es darum, Betreuungsplätze für Kinder zu schaffen, die Kläranlage auszubauen, Baugebiete auszuweisen, Schulen und andere städtische Gebäude zu unterhalten.

Der größte Einzelposten im Zahlenwerk von Kämmerer Markus Brundiers ist dabei der Neubau des Feuerwehrgebäudes zwischen Linderner und Elberger Straße. Dafür sind im Etat 2022 noch einmal 2,25 Millionen Euro veranschlagt, nachdem 4 Millionen Euro über den Haushalt 2021 bereitgestellt wurden. Die gute Nachricht am Rande: Der Bund zahlt eine Million Euro, weil bestimmte Energiesparstandards eingehalten werden.

Viel Geld ist für den Grundstückskauf nötig

Viel Geld kosten bis 2025 die Ersterschließung und der Endausbau der Straßen- und Kanalsysteme in den acht Baugebieten Evenkamp, Bunnen, Benstrup, Lodberger Straße, Böener Esch II und III, Angelbeck und Elbergen;  200 Bauplätze sind insgesamt entstanden. Dafür sind fast 4 Millionen Euro notwendig.

Dem stehen  als Einnahmen bis 2025 geschätzt 2,8 Millionen Euro gegenüber. Allein in diesem Jahr sollen 850.000 Euro durch den Verkauf von Bauplätzen erlöst werden. Allein 640.000 Euro in 2022 und insgesamt 3,3 Millionen Euro bis 2025 kalkuliert die Stadt als Einnahmen aus den Erschließungsbeiträgen der Häuslebauer. Größter Ausgabeposten für die Kommune bleibt der Kauf der Grundstücke.

1,75 Millionen Euro investiert die Stadt in den Ganztagsausbau und die Erweiterung der Grundschule Wachtum. Fast 830.000 Euro kommen aus der Kreisschulbaukasse sowie Zuweisungen des Bundes und des Landes aus Investitionshilfen.

900.000 Euro kostet der neue ZOB

Saniert und verbreitert wird in 2 Jahren die Verbindung zwischen Evenkamp und Düenkamp für 1,1 Millionen Euro; hier übernimmt das Land 870.000 Euro der Kosten. 2,3 Millionen Euro sind im kommenden Jahr für die grundlegende Erneuerung der Elberger Straße einkalkuliert, einschließlich des Neubaus des maroden Schmutz- und Regenwasserkanals. Hier unterstützt das Land mit 1,15 Millionen Euro.

900.000 Euro gibt Löningen in den kommenden Monaten für die neue Verbindung zwischen Elberger und Linderner Straße sowie für den Kreisel an der Kreuzung Linderner Straße und Ringstraße aus. Das Land gibt 630.000 Euro. Mit 900.000 Euro veranschlagt ist der Bau des neuen Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) an der Linderner Straße entlang von Hallenbad, Forum Hasetal und Realschule. Hier muss die Stadt 70.000 Euro selbst zahlen, den Löwenanteil übernehmen Land und Kreis.

Die Anliegerbeiträge, die nach der Erneuerung der Lindenallee vor 2 Jahren fällig wurden, bringen 275.000 Euro für die Stadtkasse.

Der neue Newsletter für Friesoythe. Immer am Donnerstag das Wichtigste aus der Eisenstadt in ihrem Postfach. So verpassen Sie nichts mehr.  Jetzt hier kostenlos anmelden

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Löningen investiert 11,5 Millionen Euro: In diese Projekte geht das Geld - OM online