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Löningen gewährt mehr Geld für Spielplatzgemeinschaften

Der Ausschuss für Wirtschaft, Soziales, Kindergärten und Sport der Stadtgemeinde unterstützt den Antrag der Gruppe SPD/Grüne. 15.000 Euro stehen zusätzlich für neue Geräte zur Verfügung.

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Mehr Geld für die Spielplatzgemeinschaften: Der Fachausschuss billigte einstimmig der Antrag der Gruppe SPD/Grüne, jährlich 15.000 Euro für diesen Bereich in den Haushalt aufzunehmen. Foto: Siemer

Mehr Geld für die Spielplatzgemeinschaften: Der Fachausschuss billigte einstimmig der Antrag der Gruppe SPD/Grüne, jährlich 15.000 Euro für diesen Bereich in den Haushalt aufzunehmen. Foto: Siemer

Auf mehr Geld zum Anschaffen neuer Spielgeräte dürfen die 25 Spielplatzgemeinschaften in der Stadtgemeinde Löningen hoffen. Einstimmig hat der Ausschuss für Wirtschaft, Soziales, Kindergärten und Sport in seinen Haushaltsberatungen dem Rat empfohlen, schon in diesem Jahr 15.000 Euro zusätzlich für diesen Aufgabenbereich zur Verfügung zu stellen.

Der von Jessica Heister (SPD) im Namen der Gruppe SPD/Grüne eingebrachte Antrag stieß auf einhellige Zustimmung, lediglich in der Ausgestaltung wurde angeregt, dass möglichst alle in den Genuss der zusätzlichen Gelder kommen und nicht die aktivsten Gemeinschaften mehrfach innerhalb weniger Jahre  zum Zuge kommen sollten. Sie finde die Idee richtig und gut, doch es müssten gleiche Rechte und Pflichten aller Gemeinschaften gewährleistet sein, betonte Elisabeth Korders (UFL).

Noch nicht geklärt ist auch die von Martina Hormes-Sibbel (UFL) gestellte Frage, ob die 15.000 Euro nur für ein Jahr oder dauerhaft zur Verfügung stehen sollen. Die SPD-Ratsfrau begründete den Vorstoß ihrer Gruppe mit den ohnehin hohen Preisen für die vorgeschriebenen Din- und normgerechten Spielgeräte, die sich in kürzester Zeit so gut wie verdoppelt hätten.

Gemeinschaften leiden ohnehin durch Corona

Zudem habe sich die Situation für die Gemeinschaften dramatisch verschlechtert. Nach inzwischen zwei Jahren Corona und einem damit verbundenen fast vollständigem Stillstand aller Aktivitäten wie Spielplatzfesten seien sie nicht in der Lage gewesen, Einnahmen zu generieren. Es gehe vor allem darum, die in die Jahre gekommenen Geräte, die nicht mehr ausreichend sicher seien, zu ersetzen, so die SPD-Ratsfrau.

Auf allgemeine Zustimmung stieß der Vorschlag von Bürgermeister Burkhard Sibbel, dass die Verwaltung einen Kriterien-Katalog für die Vergabe aufstellt, der insbesondere die Verteilgerechtigkeit gewährleiste.

Insgesamt gebe es in der Stadtgemeinde 25 Spielplätze in den Baugebieten und Ortsteilen sowie 14 weitere öffentliche Plätze, zum Beispiel bei den Schulen. Auch der Bürgermeister begrüßte die Förderung bei der Anschaffung der Geräte, die nicht nur teuer geworden seien, sondern inzwischen in der Regel auch eine rund einjährige Lieferzeit hätten.

Bestehende Förderinstrumente ergänzen

Angesichts der Kosten der Geräte sei es sinnvoll, die bestehenden Förderinstrumente zu ergänzen. So erhalten die Spielplatzgemeinschaften nach den Förderrichtlinien der Stadt für 1000 Euro Eigeneinsatz 500 Euro.

Gerade in der heutigen Zeit, in der Treffen so gut wie unmöglich geworden seien, komme den Spielplätzen für die Kinder beziehungsweise Mütter mit ihrem Nachwuchs als Treffpunkt im Freien noch einmal deutlich größere Bedeutung bei.

Sibbel betonte, dass die Stadtverwaltung aus haftungsrechtlichen Gründen die Geräte auf den Spielplätzen mehrfach im Jahr gründlich überprüfe und die Ergebnisse auch protokolliere. Die 15.000 Euro verstärkten die positive Entwicklung, qualitativ hochwertige, langlebige Geräte anzuschaffen.  

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