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Lockern, aber mit Vorsicht

Thema: Corona-Lockerungen – Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Das belegen allein die nackten Zahlen. Vielen fällt es aber zunehmend schwer, sich Tag für Tag zusammenzureißen.

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Es ist paradox: Während die Infektionszahlen Rekordniveau erreichen, sollen am 20. März fast alle Schutzmaßnahmen fallen. Kann das gutgehen? Die Landesregierung sagt Nein und hat eine Übergangsregelung angekündigt. Der Entwurf soll am Donnerstag vorgestellt werden.

Was drin stehen wird, ist zwar noch nicht bekannt. Die Masken- und Testpflicht sollte aber darin vorkommen. Es ist nicht mehr zu übersehen: In der Öffentlichkeit hat sich eine gewisse Lässigkeit im Umgang mit der Pandemie eingebürgert. Nach 2 Jahren Dauerstress ist das verständlich. Hinzu kommt der Krieg in der Ukraine. Wen scheren schon wachsende Inzidenzen, wenn in Kiew, Lemberg und Mariupol die Menschen sterben und Putin mit der Atombombe droht? 

Geflüchtete sollten dringend geimpft werden

Der Ukraine hilft es jedoch wenig, wenn wir unsere Aufgaben vernachlässigen. Und die Geflüchteten, die Deutschland aufnimmt, müssen – sollten sie es noch nicht sein – dringend geimpft werden. Aufklärung und unkomplizierte Angebote sind deshalb unverzichtbar. 

Die Lage sei viel schlechter als die Stimmung, hatte der Gesundheitsminister vor einigen Tagen gewarnt. Grund zur Panik besteht aber nicht. Die Omikron-Variante hat sich als weniger bösartig erwiesen, was ganz sicher mit den Impfungen zu tun hat. Die Situation auf den Covid-Stationen ist beherrschbar geblieben, die meisten, die sich das Virus jetzt einfangen, haben milde Verläufe. Aber eben nicht alle. Lockerungen sind vertretbar, solange jeder Einzelne bereit ist, Vorsicht walten zu lassen. Ansonsten droht uns spätestens im Herbst schon wieder ein böses Erwachen. 

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

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