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Linderns Ortsmitte wird eine Baustelle

Die Sanierung der Bürgersteige und der Fahrbahn der Vreeser Straße sind die vorletzten Maßnahmen der  Dorferneuerung. Start ist Anfang Februar.

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Vorletztes Projekt der Dorferneuerung: In der Ortsmitte beginnt in einigen Wochen die Sanierung der Bürgersteige der Vreeser Straße von der Hauptkreuzung bis zur Gaststätte Göhrs. Foto: Willi Siemer

Vorletztes Projekt der Dorferneuerung: In der Ortsmitte beginnt in einigen Wochen die Sanierung der Bürgersteige der Vreeser Straße von der Hauptkreuzung bis zur Gaststätte Göhrs. Foto: Willi Siemer

Trotz der "Euphoriebremse", auf die Linderns Bürgermeister Karsten Hage angesichts der nicht ganz erreichten Steuereinnahmen tritt, wird in diesem Jahr dank der Co-Finanzierungen weiter kräftig investiert. Die Ortsmitte wird in den kommenden Wochen und Monaten zur großen Baustelle. Denn gleich an drei räumlich dicht beieinander liegenden Bereichen beginnen jetzt die Bauarbeiten. Konkret gemeint sind die Sanierung der Vreeser Straße, die Neugestaltung des Schulhofs und die Sanierung des Hallenbades im Schulzentrum.

Die co-finanzierten Projekte "Schulhof" und "Straße" sind die letzten beiden Projekte der in diesem Jahr endenden Dorferneuerung Lindern. Für die Bad-Sanierung gibt es dank des Einsatzes der heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Silvia Breher sogar rund 90 Prozent der Kosten aus der Bundeskasse. Die Ausschreibungen werden gerade vorbereitet.

Auf einer Versammlung haben die Verantwortlichen am Dienstagabend die betroffenen Anwohner der Vreeser Straße zwischen der Hauptkreuzung und der Einmündung der Straße "Orloff" über den Zeitplan und die Organisation des mit mehr als einem halben Jahr längsten Bauprojektes informiert. Begonnen wird nach Angaben von Hage mit dem ersten der drei Abschnitte voraussichtlich in der ersten Februarwoche an der Hauptkreuzung. Die sogenannten Nebenanlagen werden beiderseits der Straße bis zur Gaststätte Göhrs erneuert.

Die von vielen Bewohnern als Sandkastenspiele bewerteten archäologischen Untersuchungen im neuen Baugebiet müssen bis zum März abgeschlossen sein. Denn nach Ostern  beginnen die Erschließungsarbeiten. Foto: Willi SiemerDie von vielen Bewohnern als "Sandkastenspiele" bewerteten archäologischen Untersuchungen im neuen Baugebiet müssen bis zum März abgeschlossen sein. Denn nach Ostern  beginnen die Erschließungsarbeiten. Foto: Willi Siemer

Mit dem Kreis gemeinsam vorbereitet worden sind die Arbeiten für die neue Asphaltdecke bis zur Einmündung der Straße „Orloff“ im letzten Abschnitt im Sommer. Zeitweise seien Vollsperrungen und damit Behinderungen auf den Ausweichstrecken von und in Richtung Vrees nicht zu vermeiden, so Hage. Vorgesehen sei aber, dass die Anwohner bis auf wenige Tage stets zu den Grundstücken gelangen können. "Unser Ziel der in vielen Abstimmungsgesprächen mit den Versorgern vorbereiteten Baummaßnahmen ist es natürlich, die Probleme für die betroffenen Anwohner und Autofahrer so klein wie möglich zu halten", betont Hage. Zwei Abschnitte sind für die Arbeiten am Schulhof vorgesehen, die bis zu den Sommerferien im Bereich des Haupteingangs abgeschlossen werden sollen. In den Ferien folgt dann der eigentliche Schulhof. 

Nach Ostern beginnen Erschließungsarbeiten

Auch die vierte, von den Verantwortlichen in Rat und Verwaltung schon lange herbeigesehnte Baustelle befindet sich in der Ortsmitte. Nach Ostern, so erläutert der Bürgermeister, rücken die Bagger und Raupen im Auftrag der Gemeinde an, um die Erschließungsarbeiten des neuen Baugebiets an der Löninger Straße zu beginnen. Bis dahin müssen die von der Kreisverwaltung vorgeschriebenen archäologischen Untersuchungen zu den Siedlungsspuren vergangener Jahrtausende abgeschlossen sein.

Nach dem Bau der Erschließungsstraße wird vermessen. Im Sommer soll mit dem Verkauf der 30 Bauplätze begonnen werden. Trotz der nachlassenden Baukonjunktur durch die rasant steigenden Preise gebe es noch die Bewerberliste für die vorgeschriebene Selbstnutzung, hieß es aus dem Rathaus. Der Preis könne aber erst festgelegt werden, wenn alle Kosten bekannt seien.

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