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Lindern investiert kräftig in seine Schule

Insgesamt 1,25 Millionen Euro stehen für den neuen Schulhof, Lüftungsanlagen und die Mensa-Ausstattung in der Grund- und Oberschule zur Verfügung. Das hat der Rat jetzt entschieden.

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Symbolfoto: dpa

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Den politischen Willen, die Grund- und Oberschule der Gemeinde zu stärken und weiter auszubauen, hat der Linderner Rat in seinen Entscheidungen für Investitionen von 1,25 Millionen Euro allein in diesem Jahr und einem jährlichen festen Schulbudget von 22.000 Euro unter Beweis gestellt.

"Wir zeigen eine Menge Engagement für unsere Schule, die durch die kontinuierlichen Investitionen gut ausgestattet ist", betonte Bürgermeister Karsten Hage. Die Lernbedingungen seien daher aus mehreren Gründen weitaus besser als im Umkreis, so Hage mit Blick auf die Konkurrenzsituation vor allem mit der Realschule und der Hauptschule in Löningen. Daher gebe es keinerlei Notwendigkeit, die Schule zu wechseln.

Als weiteres Beispiel nannte er die zukunftsweisende Digitalisierung, die inzwischen mit dem Schaffen der notwendigen Infrastruktur, der Ausstattung mit I-Pads für Schüler und Lehrer und den digitalen Tafeln abgeschlossen sei. "Wir sind komplett digitalisiert" und damit im Vergleich zu anderen Kommunen weiter, so Hage.

Auch für die Mensa werden weitere 20.000 Euro investiert

Scharf kritisierte er jedoch, dass Bund und Land zwar den Digitalpakt weitgehend finanzierten, aber die in 3 bis 5  Jahren anfallenden Folgekosten zum Beibehalten des Niveaus von den Kommunen getragen werden müssten.

Dickster Investitionsbrocken ist in diesem Jahr die Sanierung und Neugestaltung des Schulhofs für rund 730.000 Euro und der Einbau raumlufttechnischer Anlagen für rund 470.000 Euro.

Neben 10.000 Euro für die letzten Reste des Digitalpaktes sind weitere 35.000 Euro für Ersatzbeschaffungen von Mobiliar vorgesehen. Allein 20.000 Euro davon wird in die Mensa investiert, die gut angenommen werde, so Hage. Für Lehr- und Lernmittel, Veranstaltungen, Bürobedarf oder Verbrauchsmaterial erhält die Schule 19.000 Euro auch in den kommenden Jahren als festes Schulbudget. Darüber hinaus gibt es 3000 Euro, also 10 Euro pro Schüler, mit denen die Abschaffung des Kopiergeldes für die Eltern finanziert wird.

Rat unterstützt zudem 7 weitere Förderanträge von Vereinen

Einstimmig billigten die Ratsmitglieder auch 7 Förderanträge von Vereinen nach den dafür festgelegten Regeln. Knapp 14.000 Euro erhält der Sportverein für das Umrüsten der Flutlichter auf LED Technik. Das Projekt kostet 70.000 Euro. Der Verein wendet selbst 7000 Euro auf, die übrige Summe geben Kreis und Landessportbund aus mehreren Fördertöpfen.

Mit jeweils 10.000 Euro unterstützt die Gemeinde die Spielplatzgemeinschaften "Vösseberge" und "Pöpkenpool" nach den Fördergrundsätzen beim Kauf von neuen Spielgeräten, da die vorhandenen in die Jahre gekommen sind. Voraussetzung ist, dass diese Summe für Material verwendet wird, das den sicherheitstechnischen Anforderungen entspricht.

Reit- und Fahrverein erhält Geld für neue Spiegel-Anlage

Mit 4700 Euro fördert die Gemeinde der Reit- und Fahrverein, der mit weiteren Zuschüssen eine für die Ausbildung vor allem von Kindern und Jugendlichen notwendige Spiegel-Anlage anschaffen will. Jeweils 500 Euro trägt die Kommune zum Gelingen des Treckertreffens des Oldtimerclubs Mitte Mai und zum Kauf einer Sitzgarnitur der Nachbarschaft "Heidehütte" in Liener bei. 200 Euro erhält der Chor "Feel-Harmonie" für Notenmaterial und Chorliteratur. Der Gemeindejugendring erhält für seine Arbeit 3200 Euro.

In Lindern wird es in diesem Jahr auf Antrag des Wirtschaftskreises wieder 4 verkaufsoffene Sonntage geben: Den ersten bereits am kommenden Sonntag mit den Frühlingstagen (6. März), am 15. Mai (Maitage), 2. Oktober (Kirmes) und 13. November (Laternen-Sonntag). 

Georg Haupt aus Lindern und Josef Pahls aus Lastrup sind jetzt auch vom Linderner Rat nach den Beschlüssen in Löningen, Lastrup und Essen in diesem Schiedsamtsbezirk als Schiedspersonen benannt worden.

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