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Lies schließt Fracking zur Gasförderung in Niedersachsen aus

Fracking ist in Deutschland verboten, die Gefahren für die Umwelt spielen eine gewichtige Rolle. Und selbst wenn es erlaubt wäre: Der Minister sähe darin keinen schnellen Effekt.

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Umweltminister Olaf Lies (SPD). Foto: dpa

Umweltminister Olaf Lies (SPD). Foto: dpa

Trotz drohender Gasknappheit schließt Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies das umstrittene Fracking zur Erdgasförderung aus. Wegen langer Genehmigungszeiten könne Fracking Abhängigkeiten nicht kurzfristig verringern, sagte der SPD-Politiker der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Freitag).

"Wir haben die größten Herausforderungen in diesem und dem nächsten Winter. Selbst die Optimisten unter den Experten sagen, dass frühestens in 5 Jahren überhaupt die ersten Kubikmeter Gas fließen könnten", betonte Lies. Beim derzeit in Deutschland verbotenen Fracking wird Gas oder Öl mit Hilfe von Druck und Chemikalien aus Gesteinsschichten herausgeholt, was Gefahren für die Umwelt birgt.

An die in Niedersachsen geplanten Terminals für Flüssigerdgas werde zwar zunächst fossiles – also teils auch per Fracking gefördertes – Gas aus dem Ausland geliefert. "Das ist ein Preis, den wir zahlen. Diese neuen Terminals werden aber in der Lage sein, möglichst zeitnah grünes Gas zu verarbeiten", erklärte Lies.

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