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Lies schlägt 10 Prozent Abschüsse von Wolfsrudeln vor

Wenn der Herdenschutz nicht greife, müsse konsequent gehandelt werden. Der Umweltminister betont: Nicht mehr als 500 Tiere verträgt das Land.

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Wolfsmutter mit Welpen im Goldenstedter/Barnstorfer Moor im Juli 2022. Wird künftig ein Teil des Nachwuchses abgeschossen?  Foto: Matthias Niehues

Wolfsmutter mit Welpen im Goldenstedter/Barnstorfer Moor im Juli 2022. Wird künftig ein Teil des Nachwuchses abgeschossen?  Foto: Matthias Niehues

In der Diskussion um den Umgang mit den Wolfsrudeln in Niedersachsen hat Umweltminister Olaf Lies einen jährlichen Abschuss von 10 Prozent vorgeschlagen. Dann würde die Population immer noch steigen. "Man darf den Wolf nicht vermenschlichen", sagte der SPD-Politiker am Montag bei einer Fachtagung in Visselhövede (Landkreis Rotenburg). Wenn der Herdenschutz nicht greife, müsse konsequent gehandelt werden. Nicht mehr als 500 Tiere vertrage das Land. Derzeit leben etwa 400 Wölfe in Niedersachsen.

Für wolfsfreie Zonen setzte sich Marco Mohrmann von der CDU ein. Man könne sich skandinavische Länder zum Vorbild nehmen, wo Abschüsse klarer geregelt seien. Der Vizepräsident des Landvolks, Jörn Ehlers, forderte neben einer sofortigen Bestandsregulierung einen höheren Schadenersatz bei Schäden für die Schafhalter.

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