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Lehrer bekommen Empfehlung zum Umgang mit Ukraine-Krieg

Es heißt unter anderem, Lehrer sollten nicht auf besonders grausame Details des Krieges eingehen. Ängste und Sorgen sollten angesprochen werden dürfen.

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Grant Hendrik Tonne (SPD), Kultusminister von Niedersachsen. Foto: dpa/Frankenberg

Grant Hendrik Tonne (SPD), Kultusminister von Niedersachsen. Foto: dpa/Frankenberg

Lehrer in Niedersachsen haben Empfehlungen erhalten, wie sie den Ukraine-Krieg im Schulunterricht thematisieren können. Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) sagte am Donnerstag laut Mitteilung, die Pädagogen wüssten, wie wichtig es sei, mit Kindern und Jugendlichen behutsam und reflektiert über die schrecklichen Ereignisse zu sprechen.

In den Empfehlungen heißt es unter anderem, Lehrer sollten nicht auf besonders grausame Details des Krieges eingehen. "Bleiben Sie sachlich, blenden Sie aber nicht die Gefühle aus. Ängste und Sorgen sollten explizit angesprochen werden dürfen." In Krisenzeiten seien Lehrkräfte wichtige Bezugspersonen, die den Kindern und Jugendlichen Sicherheit und Orientierung vermitteln könnten. Zeit für Gespräche zu haben und sensibel die Bedürfnisse der Schüler wahrzunehmen, sei wichtig.

Es sei insbesondere dann sinnvoll darüber zu sprechen, wenn Schüler Familienangehörige in der Ukraine oder Russland hätten. In den Empfehlungen heißt es aber auch, dass über das Thema nicht zwangsläufig in der Schule geredet werden müsse, wenn eine Klasse keinen Bedarf habe.

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