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Lauterbach mahnt angesichts Rekord-Corona-Zahlen zum Impfen

Ab dem 20. März werden die Maßnahmen in Deutschland gelockert. Doch derzeit gibt es hierzulande die höchste Inzidenz in Europa, wie Bundesgesundheitsminister Lauterbach sagt. Er ruft zum Impfen auf.

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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ruft angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen erneut zum Impfen auf. Foto: dpa/von Jutrczenka

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ruft angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen erneut zum Impfen auf. Foto: dpa/von Jutrczenka

Angesichts der im europäischen Vergleich aktuell besonders starken Verbreitung von Corona in Deutschland hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ungeimpfte Menschen erneut eindringlich zur Impfung gemahnt.

Deutschland habe jetzt die höchste Corona-Inzidenz in Europa, so Lauterbach am Sonntag unter Verweis auf Daten der Weltgesundheitsorganisation WHO auf Twitter. "Tendenz steigt, viele Tote", so Lauterbach weiter. Geimpfte seien jetzt oft unvorsichtig, weil sie wüssten, dass sie sich infizieren könnten, aber meist nicht schwer erkrankten. Ungeimpfte aber seien dem Virus jetzt schutzlos ausgeliefert.

Omikron-Welle wird durch Variante BA.2 getrieben

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz stieg am Sonntag laut Robert Koch-Institut auf 1526,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche. Binnen eines Tages wurden 146.607 Corona-Neuinfektionen und 50 Todesfälle gezählt. Die wachsende Omikron-Welle wird nach Einschätzung der Bundesregierung größtenteils durch die ansteckendere Variante BA.2 getrieben. Lauterbach hatte in den vergangenen Tagen bereits mehrfach vor womöglich steigenden Totenzahlen gewarnt.

Ab 20. März sollen die meisten bundesweiten Corona-Auflagen wegfallen. Auf Basis eines Gesetzentwurfs von Lauterbach und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) sollen dann die Länder dafür verantwortlich sein, welche weitergehenden Schutzmaßnahmen in extra zu bestimmenden Hotspots noch gelten sollen.

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