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Landkreise kritisieren: Schließung der Impfzentren war "politischer Unsinn"

Auf dem Landkreistag wurde Kritik in Richtung Bund und Länder laut. Die mobilen Impfteams in den Kreisen hätten das Angebot ergänzen können - nun seien sie "unverzichtbar" geworden.

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Symbolfoto: dpa

Symbolfoto: dpa

Der Niedersächsische Landkreistag (NLT) hat die Schließung der Impfzentren vor knapp zwei Monaten als Fehlentscheidung kritisiert. Die aktuelle Situation verdeutliche den «politischen Unsinn», die Impfzentren zum 30. September dieses Jahres abzuwickeln, sagte NLT-Hauptgeschäftsführer Hubert Meyer der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Es ist keine Überraschung, dass die Infektionszahlen in der kalten Jahreszeit nach oben schnellen.»

Bund und Länder hatten damals vereinbart, die zum Impfstart eingerichteten zeitweise mehr als 400 regionalen Impfzentren in Deutschland zum 30. September zu schließen oder die Kapazitäten zurückzufahren.

Jetzt seien die Mobilen Impfteams der Landkreise und der Region Hannover nicht nur wichtig, um Impfskeptiker noch zu erreichen, betonte Meyer. «Sie sind auch unverzichtbar, weil allein in den Monaten Januar und Februar 2022 drei Millionen Booster-Impfungen in Niedersachsen anstehen. In der Praxis ist nicht die Finanzierung der Impfteams das Problem, sondern wiederum höchst kurzfristig qualifiziertes Personal zu gewinnen.»

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