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Landeswahlleitung schließt Cyberangriffe vor Wahl nicht aus

Gleichzeitig hält sie die Infrastruktur für geschützt. Am Freitag hatte die EU Russland kurz vor der Bundestagswahl gezielte Cyberangriffe vorgeworfen und angekündigt, Sanktionen zu prüfen.

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Symbolfoto: dpa/Schuldt

Symbolfoto: dpa/Schuldt

Die niedersächsische Landeswahlleiterin schließt nicht aus, dass die bevorstehende Bundestagswahl durch Hackerangriffe beeinflusst werden könnte. Gleichzeitig hält sie die Infrastruktur in Niedersachsen für geschützt. "Eine Beeinflussung in der heutigen Zeit durch Hacker-Angriffe ist nie ausgeschlossen. Aber natürlich schützt man sich", sagte Ulrike Sachs dem Radiosender "ffn" in Hannover. Man könne davon ausgehen, dass es "diverse Maßnahmen zur Sicherstellung der Informationssicherheit" gebe. "Also, wir haben Plan A, B, C, D, E."

Am Freitag hatte die EU Russland kurz vor der Bundestagswahl gezielte Cyberangriffe vorgeworfen und angekündigt, zusätzliche Sanktionen zu prüfen. Die bösartigen Aktivitäten richteten sich gegen zahlreiche Abgeordnete, Regierungsbeamte, Politiker sowie Vertreter der Presse und der Zivilgesellschaft in der EU, heißt es in der am Freitag veröffentlichten Erklärung der 27 Mitgliedstaaten. Die Angreifer würden auf Computersysteme und persönliche Konten zugreifen und Daten stehlen. Ziel der Aktivitäten sei es, die demokratischen Institutionen und Abläufe zu schädigen.

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