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Land saniert Fahrbahndecke von Kreisverkehr

Die Bürgerinnen und Bürger Neuenkirchen-Vördeners müssen in den kommenden Monaten mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Gleich 2 große Straßensanierungen stehen an.

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Symbolbild: dpa/Sauer

Symbolbild: dpa/Sauer

Die Bürger in der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden müssen sich in den kommenden Monaten auf einige Verkehrsbehinderungen einstellen. 2 Straßen werden saniert. Wie Bauamtsleiter Jürgen Rolfsen bei der jüngsten Zusammenkunft des Bau- und Umweltausschusses mitteilte, betrifft das auch den Kreisverkehr in Vörden. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr plane, die Fahrbahndecke zwischen dem 21. Juli und 1. September erneuern zu lassen.

Das geschieht im Zuge der Sanierung der Landesstraße von Vörden nach Damme ab dem Kreisverkehr bis zur Einmündung der Kreisstraße, die über Damme-Ossenbeck nach Neuenkirchen führt. Aufgeteilt ist die Sanierung in 3 Bauabschnitte. Start ist beim Kreisverkehr selbst; Abschnitt 2 reicht vom Kreisverkehr bis zur Reithalle in Damme-Neuenwalde; Nummer 3 dann bis zur Kreisstraßeneinmündung.

Wie Jürgen Rolfsen weiter ausführte, soll die Sanierung des ersten und des 2. Abschnittes in einem Zug erfolgen. Dabei sind für den Kreisverkehr 14 und für die Strecke bis zur Reithalle 28 Tage vorgesehen. Eine Umleitung werde ausgeschildert.

L76: Vollsperrung werde etwa 4 Wochen dauern

In der 2. Jahreshälfte will das Land die Fahrbahndecke der von Vörden nach Bersenbrück führenden Landesstraße L 76 zwischen der Einmündung des Strietweges und der sogenannten Stickteichkreuzung erneuern lassen. Die Vollsperrung der Straße werde rund 4 Wochen dauern, teilte der Bauamtsleiter weiter mit.


Im Zuge des Endausbaus der Straßen im Baugebiet „Auf der Koppelheide“ in Vörden hat der Bauausschuss dem Rat mit Mehrheit empfohlen, auch die Sanierung des sogenannten Speckendamms zwischen der Campemoorstraße und der Reutestraße in Auftrag zu geben. Die bislang 3 Meter breite Fahrbahn soll anschließend 4 Meter in der Breite messen. Das sei ausreichend, sagte Jürgen Rolfsen. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass die Straße zu einer innerörtlichen Umleitungsstrecke werde. Die Straße in dem Baugebiet soll 6,50 Meter breit sein und eine gepflasterte Fahrbahndecke erhalten. Dafür habe sich die große Mehrheit der Grundstückseigentümer ausgesprochen, hieß es. Die Entwässerungsrinne solle nicht am Rand, sondern in der Mitte der Fahrbahn verlaufen.


Umfangreiche Gespräche hat die Gemeindeverwaltung in der Vergangenheit mit dem Landkreis Vechta wegen der Radwegausschilderung in Neuenkirchen geführt. Die meisten der bislang ausgewiesenen Radwege verlaufen an Kreisstraßen. Der Kreis hat die Beschilderung nach Worten Jürgen Rolfsens inzwischen geändert, wo es erforderlich war. Die Ausschilderung im Einmündungsreich Große Straße/Bergstraße mit den rot gekennzeichneten Flächen werde im Zuge der Sanierung der Bergstraße geändert.

Noch nicht endgültig abgeschlossen ist die Änderung der Radwegbeschilderung an Gemeindestraßen. Hier seien nach neuesten gesetzlichen Vorschriften einige noch für Radfahrer und Fußgänger ausgeschilderte Wege zu schmal. Sie sollen reine Gehwege werden, Denkbar sei ein Zusatzschild „Radfahrer frei“. Wo das nicht möglich sei, müssten die Radfahrer die Fahrbahn nutzen.

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