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Land Niedersachsen schlägt Hilfe für Mittelstand in Energiekrise vor

Der bisherige Schutzschirm der Bundesregierung habe zu hohe Zugangshürden und richte sich ausschließlich an energie- und handelsintensive Unternehmen.

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Ein Kameramann filmt die Plenarsitzung im niedersächsischen Landtag. Symbolfoto: dpa

Ein Kameramann filmt die Plenarsitzung im niedersächsischen Landtag. Symbolfoto: dpa

Niedersachsen will in der Energiekrise ein bundesweites Hilfsprogramm für mittelständische Unternehmen durchsetzen. Der bisherige Schutzschirm der Bundesregierung habe zu hohe Zugangshürden und richte sich ausschließlich an energie- und handelsintensive Unternehmen, kritisierte die Landesregierung am Dienstag. Dabei seien es gerade kleine und mittlere Unternehmen, die ihre Kostensteigerungen nicht weitergeben könnten. Mit einer Bundesratsinitiative will das Land daher ein "branchenoffenes" Förderprogramm für den Mittelstand auf den Weg bringen. Angedacht sind Zuschüsse von bis zu 500.000 Euro pro Unternehmen.

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann erklärte, ein entsprechendes Programm sei notwendig, um Liquiditätsprobleme zu verhindern und die Widerstandsfähigkeit für künftige Krisen zu erhöhen. Im Zuge der Corona-Hilfen hätten Bund und Länder effektiv zusammengearbeitet, sagte der CDU-Politiker. Diese etablierten Strukturen sollten nun für ein schnelles Hilfsprogramm für den Mittelstand genutzt werden.

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