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Land fördert sicheren und barrierefreien Umbau von Haltestellen

Das Schulzentrum im Saterland bekommt einen 75-Prozent-Zuschuss für einen neuen Busbahnhof, in Barßel können mit Landesmitteln acht weitere Haltestellen in das einheitliche Konzept überführt werden.

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Wird umgebaut: Der Busbahnhof am Schulzentrum in Ramsloh soll barrierefrei umgebaut und für die Busse besser nutzbar werden. 75 Prozent der Kosten übernimmt das Land. Foto: Passmann

Wird umgebaut: Der Busbahnhof am Schulzentrum in Ramsloh soll barrierefrei umgebaut und für die Busse besser nutzbar werden. 75 Prozent der Kosten übernimmt das Land. Foto: Passmann

Über 730.000 Euro bekommen die Gemeinden Saterland und Barßel zusammen vom Land Niedersachsen für die Sanierung von Bushaltestellen. Aus dem ÖPNV-Förderprogramm übernimmt das Land dadurch 75 Prozent der jeweils anfallenden Kosten (OM-Online berichtete). Mit fast 620.000 Euro geht der größte Teil davon in die Gemeinde Saterland.

Mit dem Geld will die Gemeinde den Busbahnhof am Schulzentrum in Ramsloh für rund 830.000 Euro umbauen. "Wir drehen den Busbahnhof auf links, nehmen alles raus, was da ist und legen es neu rein", beschreibt Bürgermeister Thomas Otto das Bauvorhaben. In erster Linie gehe es darum, die Haltestellen am Schulzentrum barrierefrei zu machen. Dafür müssen vor allem die sogenannten "Drängelgitter" verschwinden, die den Ansturm der Schüler kanalisieren und sie gleichzeitig davon abhalten, auf die Straße zu rennen. "Die Gitter sind einfach nicht barrierefrei", so Otto. 

Der neue Busbahnhof wird sechs leicht schräg zum Straßenverlauf angelegte Haltebuchten bekommen, die ein leichteres An- und Abfahren ermöglichen. Drei der Buchten sind für bis zu 18 Meter lange Gelenkbusse ausgelegt. Die Ausschreibung für die Baumaßnahme solle, so Otto, zeitnah erfolgen. Der Bürgermeister hofft auf einen Baubeginn im Sommer. Bei einer Bauzeit von etwa 6 Monaten wäre der neue Busbahnhof Anfang 2023 fertig. Über den Standort der Ersatzhaltestelle ist laut Otto noch nicht abschließend entschieden. 

Barßel überführt Schritt für Schritt alle Bushaltestellen in ein einheitliches System

Weit weniger aufwendig sind die Arbeiten, die in der Gemeinde Barßel mit den Fördermitteln realisiert werden sollen. "Wir arbeiten schon sehr lange ein Mehrjahresprogramm ab, mit dem wir alle Bushaltestellen der Gemeinde in ein einheitliches System überführen", sagt Barßels Bürgermeister Nils Anhuth. Im Rahmen dieses Programms sollen alle 67 Bushaltestellen der Gemeinde eine neue Beleuchtung und vor allem Glaswände bekommen. "Das ist eine Frage der Sicherheit", sagt Anhuth. "In einem Wartehäuschen aus Holz ist man einfach nicht sichtbar, in einem mit Glaswänden eben schon." 

Acht Bushaltestellen werden mit den jetzt zugesagten Fördermitteln realisiert. Die Gesamtkosten liegen bei gut 150.000 Euro, das Land übernimmt davon 114.000 Euro. "Damit sind wir auf der Zielgeraden", freut sich Anhuth. "Jetzt fehlen uns noch fünf, dann sind alle Haltestellen nach dem einheitlichen Konzept mit Wartehäuschen und Beleuchtung umgebaut."

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