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KVN plant keine neuen Corona-Testzentren

Die Kassenärztliche Vereinigung will keine eigenen Testzentren wie zu Beginn der Pandemie betreiben. Stattdessen soll es Schwerpunktpraxen geben.

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Symbolfoto: dpa

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In der Corona-Pandemie setzt die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen für die Tests auf landesweit rund 230 Schwerpunktpraxen. Das seien Arztpraxen, die sich in Extraräumen schwerpunktmäßig um die Abstriche kümmerten, sagte ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) am Mittwoch. Patienten würden diesen Praxen von anderen Ärzten zugewiesen.

Neue Testzentren oder Drive-In-Stationen wie im Frühjahr seien nicht geplant, das einzige Testzentrum am Flughafen Langenhagen werde bis zum 8. November geöffnet bleiben. Dies sei für Reiserückkehrer oder als Überlauf gedacht.

Allerdings träten immer wieder einzelne Landkreise mit dem Wunsch an die KVN heran, ein regionales Testzentrum zu eröffnen, sagte der Sprecher. Dem werde zwar nicht entsprochen, die Landkreise könnten entsprechende Zentren aber in Eigenregie einrichten und die Tests über die KVN abrechnen. Darüber hinaus könnten niedergelassene Ärzte Verdachtsfälle testen. Allerdings gebe es Praxen, die etwa wegen baulicher oder personeller Engpässe nicht testeten.

Menschen mit Symptomen sollten sich an ihre Hausarztpraxis wenden und gegebenenfalls einen Termin vereinbaren. Falls die Hausarztpraxis den Abstrich nicht machen könne, solle sie an eine Schwerpunktpraxis für Verdachtsfälle überweisen.

Zu Beginn der Pandemie wurden in allen 37 Landkreisen und 8 kreisfreien Städten in Niedersachsen Abstrichzentren eingerichtet, die Ende Juli wieder geschlossen wurden.

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