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Kreis-CDU kritisiert Bürgermeister Thomas Otto

Die Christdemokraten treten Gerüchten zur Senkung der Kreisumlage entgegen und greifen dabei die Saterländer Verwaltungsspitze an.

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Symbolfoto: Hermes

Symbolfoto: Hermes

Deutliche Kritik übt die CDU-Kreistagsfraktion an Saterlands Bürgermeister Thomas Otto, Hintergrund ist die Senkung der Kreisumlage. Dabei seien Gerüchte in Umlauf gebracht worden: Angeblich hätten die Christdemokraten für 2021 gegen den Willen von Landrat Johann Wimberg eine Reduzierung auf 33 Prozent durchgesetzt und dieser habe den politischen Willen ignoriert.

„Diese Behauptungen entsprechen nicht der Wahrheit“, erklärte Fraktionsvorsitzender Hans Götting am Freitag in einer Pressemitteilung. Die CDU habe jüngst zum Nachtragshaushalt 2020 zusammen mit Wimberg den Vorschlag erarbeitet, die Kreisumlage um zwei Punkte auf 34 Prozent zu senken. Dies sei so dann auch im Kreistag am 3. November gemeinsam beschlossen worden.

CDU stellt weitere Senkung in Aussicht

Darüber hinaus habe die CDU eine weitere Senkung der Kreisumlage um einen Punkt für den Haushalt 2021 in Aussicht gestellt, falls dies die Haushaltslage des Landkreises zulasse.

Darüber sei aber weder in der Fraktion noch mit dem Landrat oder dem Kreistag beraten worden, so Götting. Diese Gespräche seien im Januar 2021 vorgesehen. Somit habe die Kreisverwaltung korrekterweise den aktuell gültigen Kreisumlagesatz von 34 Punkten in den Entwurf zum Haushaltplan 2021 übernommen.

Bürgermeister Thomas Otto. Foto: ArchivmpeBürgermeister Thomas Otto. Foto: Archiv/mpe

„Wir lassen uns das gute Klima von niemanden durch unwahre Behauptungen in ein schlechtes Licht rücken“, erklärt der Fraktionsvorsitzende. Es sei bemerkenswert, dass ausgerechnet Thomas Otto durch Indiskretionen auffalle und aus nichtöffentlichen Sitzungen berichte. Er habe bereits genug politisches Porzellan in der Gemeinde Saterland zerschlagen und sei mit der Amtsführung nachweislich überfordert.

„Immer mehr Bürgermeister im Landkreis distanzierten sich von den Machenschaften des Hauptverwaltungsbeamten aus dem Saterland“, heißt es in der Pressemitteilung. Nun wolle Otto offenbar erneut von den eigenen Problemen ablenken. Tatsache sei, dass unter keinem Landrat zuvor die Kreisumlage so deutlich gesenkt worden sei.

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