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Kommunen rechnen mit Verschärfung der Corona-Regeln

Falls die Zahlen nicht sinken, seien Kontaktbeschränkungen auch im Dezember notwendig, erklärt der Sprecher des Städte- und Gemeindebundes. Am Montag war die neue Landesverordnung in Kraft getreten.

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Nachdem das Landesgesundheitsamt am Freitag fast 1600 neue bestätigte Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet hatte, waren es am Samstag nur 1149. Symbolfoto: dpa/Eissa

Nachdem das Landesgesundheitsamt am Freitag fast 1600 neue bestätigte Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet hatte, waren es am Samstag nur 1149. Symbolfoto: dpa/Eissa

Die kommunalen Spitzenverbände in Niedersachsen rechnen damit, dass das Land die Corona-Auflagen verschärft, wenn die Zahl der Ansteckungen nicht bald sinkt. "Aufgrund der angespannten und sehr ernsten Lage plant das Land Niedersachsen offenbar weitere Schritte zur Eindämmung des Covid-Infektionsgeschehens", sagte der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetages, Jan Arning.

Auch der Sprecher des Städte- und Gemeindebundes, Thorsten Bullerdiek, erklärte, wenn die Infektionszahlen nicht sinken würden, müsse mehr getan werden und Kontaktbeschränkungen seien dann mit Sicherheit auch noch im Dezember notwendig. Die Verbände betonten, sie wollten in weitere Verschärfungen vorab eingebunden werden.

Zahl der Neuinfektionen sank in Niedersachsen am Samstag

Eine Regierungssprecherin hatte am Freitag gesagt, weitere Schließungen seien denkbar, bei einer günstigen Entwicklung der Infektionszahlen aber auch leichte Lockerungen Ende des Monats. Es sei zu früh, darüber zu spekulieren. Der Koalitionspartner CDU hatte erklärt, angesichts steigender Corona-Infektionszahlen sei eine Ausweitung des Teil-Lockdowns in Niedersachsen denkbar. So sei eine Rückkehr zum Wechselunterricht an den Schulen - wie es bereits ab Montag im Kreis Cloppenburg der Fall ist -, aber auch die erneute Schließung des Einzelhandels vorstellbar.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sank in Niedersachsen am Samstag. Nachdem das Landesgesundheitsamt am Freitag fast 1600 neue bestätigte Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet hatte, waren es am Samstag nur 1149.

8 von 45 Kreisen und kreisfreien Städten lagen unter dem als kritisch erachteten Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche: Dabei handelte es sich um die Kreise Friesland, Gifhorn, Helmstedt, Holzminden, Leer, Stade, Uelzen und die Stadt Wilhelmshaven. Die Corona-Zahlen bleiben im Oldenburger Münsterland indes auf einem sehr hohen Niveau.

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