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Kliniken treiben Digitalisierung voran

Die Schwester-Euthymia–Stiftung erhält 7 Millionen Euro vom Land. Mit dem Geld sollen Projekte in den 4 Krankenhäusern Vechta, Lohne, Cloppenburg und Damme gefördert werden.

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Das Dammer Krankenhaus. Foto: Lammert

Das Dammer Krankenhaus. Foto: Lammert

Die Krankenhäuser der Schwester-Euthymia-Stiftung in Cloppenburg, Vechta, Lohne und Damme setzen auf Digitalisierung, um die Patientensicherheit zu optimieren. Als landesweit erster Antragsteller erhält die Stiftung nach Angaben des Sozialministeriums in Hannover 7 Millionen Euro für Projekte in den 4 Kliniken, teilt die Stiftung per Mail mit.

Laut Vorstandschef Ulrich Pelster geht es darum, „unsere Kliniken auch digital zukunftsweisend aufzustellen“. Dem Land sei „ein schlüssiges Konzept“ vorgelegt worden. So sollen laut IT-Leiter Dr. Carsten Giehoff alle Patientendaten in einer digitalen Patientenakte zusammengeführt werden, um den kompletten Weg von der Aufnahme bis zur Entlassung digital abbilden zu können. Dann könne der Patient auch Untersuchungs- und Behandlungstermine online abstimmen oder seine Befunde digital übermitteln. Visiten werden künftig mit einem digitalen Visitenwagen stattfinden, der Vitaldaten allen Beteiligten verfügbar mache. „Arzt und Pflegekraft haben jederzeit und von jedem Ort aus Zugriff auf die Akten“, wird Dr. Giehoff zitiert. Das stelle auch für die Patienten eine deutliche Verbesserung dar.

Medikamentenverordnung könnte künftig digital laufen

Mit Blick auf die Patientensicherheit könne künftig auch die Medikamentenverordnung digital laufen, berichtet der IT-Leiter. Die ordnungsgemäße Verabreichung könne besser dokumentiert werden und Falschmedikation vermieden werden.

Zurzeit sind die Häuser der Schwester-Euthymia-Stiftung in puncto Digitalisierung unterschiedlich weit, gibt die Stiftung an. „Die Digitalisierungsoffensive soll auch dazu führen, dass die Krankenhäuser ein gemeinsames Level erreichen und noch intensiver vernetzt werden“, erläutert der IT-Leiter der heimischen Kliniken in der Mail. Dafür setze er einen Zeitraum von rund 3 Jahren an. Das passe auch zu den Zielen des Krankenhauszukunftsgesetzes, das eine fristgerechte Digitalisierung für alle Krankenhäuser in Deutschland zur Auflage mache.

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