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Klinik-Neubau soll in der Vechtaer Innenstadt entstehen

Anstelle der Krankenhäuser in Lohne und Vechta soll es einen Neubau an der Stelle des St. Marienhospitals in Vechta geben. Das war auf dem Stoppelmarkt Thema beim CDU-Stammtisch.

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CDU in Feierlaune: Langfördens Gemeindeverbandsvorsitzender Dirk Lübbe, Landrat Tobias Gerdesmeyer, Landtagskandidat André Hüttemeyer, Bundestagsabgeordnete Silvia Breher und Stadtverbandsvorsitzender Philip Wilming (von links) haben ein Herz für den Stoppelmarkt. Foto: Esslinger

CDU in Feierlaune: Langfördens Gemeindeverbandsvorsitzender Dirk Lübbe, Landrat Tobias Gerdesmeyer, Landtagskandidat André Hüttemeyer, Bundestagsabgeordnete Silvia Breher und Stadtverbandsvorsitzender Philip Wilming (von links) haben ein Herz für den Stoppelmarkt. Foto: Esslinger

Beim politischen Stammtisch der CDU-Stadt- und Gemeindeverbände Vechta und Langförden auf dem Stoppelmarkt ließ Landrat Tobias Gerdesmeyer (CDU) mit einer Nachricht zum Thema „Zentralklinikum“ aufhorchen. Nachdem sich die Verantwortlichen von Landkreis, Kirche und Schwester-Euthymia-Stiftung lange Zeit bedeckt gehalten haben, scheint sich nun eine Lösung für die Neubaupläne abzuzeichnen.

Beim Plan einer Großklinik mit einer medizinischen Versorgung anstelle der Krankenhäuser in Lohne und Vechta werde es einen Neubau an der Stelle des St. Marienhospitals in Vechta geben. So sei die derzeitige Planung, erklärte Gerdesmeyer. Sollte es auf diese Variante in der Innenstadt hinauslaufen, wäre also das ursprünglich angedachte Großprojekt auf der grünen Wiese endgültig vom Tisch.

Sahara-Temperaturen in Grieshops Festzelt

Der politische Stammtisch fand am Sonntagvormittag in Grieshops Festzelt unter großer Besucherbeteiligung statt – trotz der Sahara-Temperaturen, wie es CDU-Stadtverbandsvorsitzender Philip Wilming bezeichnete. Neben Landrat Gerdesmeyer waren unter anderem die CDU-Bundestagsabgeordnete Silvia Breher und CDU-Landtagskandidat André Hüttemeyer vertreten.

Gerdesmeyer sprach die Themen Energie, Gesundheit und Mobilität an. Er beklagte die entstandene Abhängigkeit im Energiesektor. Breher forderte die Berliner Koalition auf, bessere Lösungen zu den derzeitigen Problemen vorzulegen. Hüttemeyer äußerte sich erwartungsgemäß kritisch zum derzeitigen Koalitionspartner SPD und versicherte, alles zu tun, damit die CDU aus der Landtagswahl als stärkste Kraft im Land hervorgehe.

SPD in Aufbruchstimmung: SPD-Landesvorsitzender Stephan Weil und SPD-Kreis-Chef Sam Schaffhausen stimmten die Genossen auf den Wahlkampf ein. Foto: SPD-Kreisverband VechtaSPD in Aufbruchstimmung: SPD-Landesvorsitzender Stephan Weil und SPD-Kreis-Chef Sam Schaffhausen stimmten die Genossen auf den Wahlkampf ein. Foto: SPD-Kreisverband Vechta

Nach der 2-jährigen Zwangspause nutzte auch der SPD-Kreisverband Vechta den Stoppelmarkt zu einem Parteitreffen. Das traditionelle Stoppelmarkt-Frühstück fand am Montag vor dem großen Empfang der Stadt Vechta statt. Schauplatz war das Pfannkuchenhaus vorm Zelt Beckmann. Kurt Reinemann begrüßte als stellvertretender Kreisvorsitzender etwa 30 Gäste.

Neben den Landtagsabgeordneten Renate Geuter, Guido Pott und Deniz Kurku wurde auch der niedersächsische Ministerpräsident und SPD-Landesvorsitzende Stephan Weil von seinen Genossen empfangen. Weil stimmte die Sozialdemokraten auf den Landtagswahlkampf ein und zeigte sich hoch motiviert. Auch SPD-Kreis-Chef und Landtagskandidat Sam Schaffhausen unterstrich die Bedeutung der anstehenden Wahl und freue sich auf den gemeinsamen Wahlkampf.

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