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"Kleiner Rat" befasst sich mit Anträgen aus Bauausschuss

Vertreter von CDU, FDP, Verwaltung, HGV und Sanierungsbeirat sprechen über Verkehrskonzept für die Goldenstedter Hauptstraße.

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Im Fokus: Die drei Anträge von FDP- und CDU-Fraktion setzen sich mit der Situation auf der Goldenstedter Hauptstraße auseinander. Foto: Ferber

Im Fokus: Die drei Anträge von FDP- und CDU-Fraktion setzen sich mit der Situation auf der Goldenstedter Hauptstraße auseinander. Foto: Ferber

Der Goldenstedter Bauausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung drei Anträge auf der Tagesordnung zu einem Punkt zusammengefasst und vorerst an ein weiteres Gremium delegiert. Man folgte damit dem Vorschlag von CDU-Ratsmitglied Martin Meyer. In dem "kleinen Rat" sollen sich Vertreter von CDU, FDP, Verwaltung, Handels- und Gewerbeverein und Sanierungsbeirat vorweg mit den Punkten beschäftigen – als da wären: Zwei Anträge der FDP-Fraktion – auf Errichtung einer 30-km/h-Zone auf der Hauptstraße zwischen dem Modehaus Dasenbrock und der Gaststätte Grimm sowie auf Errichtung einer Druckknopfampelanlage bei Grimm – und ein Antrag der CDU-Fraktion zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer auf der Hauptstraße.

"Diese drei Punkte betreffen das gesamte Verkehrskonzept innerhalb des Ortes Goldenstedt im Sanierungsbereich und ich beantrage dies abzugeben an einen sogenannten Beirat", erklärte Martin Meyer. Es gehe dabei darum, über diese drei Dinge im Vorfeld mit den Leuten zu sprechen, "die direkt betroffen sind und die sich so auch einbringen können und dann das Ganze wieder als Vorlage hier im Ausschuss zum nächstmöglichen Sitzungsdurchlauf vorzubringen".

Termin für Treffen in dieser Woche

Peter Schaumlöffel (FDP) stimmte wie seine Ausschusskollegen am Ende zwar auch für den Vorschlag, wandte aber vorher ein: "Was ich bei den weiteren Gremien sehe ist, dass es immer weiter nach hinten gelangt. Wir verlieren immer mehr Zeit." Auch Dieter Rohnstock (IGG) zeigte sich skeptisch, einen neuen Beirat zu "instrumentalisieren". Dietrich Tangemann (CDU) dagegen sprach sich dafür aus, alles "in einem Guss" zu erledigen und "ein großes Konzept zu entwickeln, das ineinander greift". Bürgermeister Alfred Kuhlmann (parteilos) wollte zu einem Treffen des neuen Gremiums in dieser Woche einladen, um zum Verwaltungsausschuss am 15. Juni bereits ein Votum zu haben.

Ausschussmitglied Dirk Witte (CDU) ergänzte, dass es auch auf der Großen Straße in Lutten ein Problem mit zu schneller Geschwindigkeit gebe. Dort entstünden, etwa, wenn an der Bushaltestelle oder bei Beerdigungen gequert werde, "teilweise sehr brenzligen Situationen". Der Auftrag aus dem Ausschuss an die Verwaltung lautet zu prüfen, ob es eine Möglichkeit gibt, in dem Abschnitt – Witte sprach vom Bereich von der Tankstelle Kröger bis zum Pfarrheim – das Tempo herunterzusetzen.

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